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Brandstiftung in Kippenheim/Schmieheim

Die Staatsanwaltschaft Offenburg und die Kriminalpolizei ermitteln wegen versuchtem Tötungsdelikt gegen einen 40-jährigen deutschen Staatsbürger, der in Untersuchungshaft sitzt.

Foto: Unsplash

Kippenheim/Schmieheim (ost)

Nach den aktuellen Ermittlungen gehen die Staatsanwaltschaft Offenburg und die Kriminalpolizei bei dem Brand am Mittwochmorgen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Der Verdacht richtet sich gegen einen vorläufig festgenommenen 40-jährigen deutschen Staatsbürger. Es besteht der dringende Verdacht, dass er absichtlich das Feuer gelegt hat, obwohl er wusste, dass sich zu diesem Zeitpunkt mehrere Personen in der Wohnung über der Garage befanden. Eine Verzögerung bei der Entdeckung des Feuers hätte unmittelbare Lebensgefahr für das schlafende Kind in einem Zimmer über der Garage sowie die drei anderen Bewohner im Haus bedeutet.

Die Staatsanwaltschaft Offenburg stellte einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes, den die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Offenburg am Donnerstag erließ. Der 40-Jährige wurde daraufhin inhaftiert. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind noch im Gange.

Pressemitteilung vom 15.07.2026, 15:37 Uhr

POL-OG: Kippenheim/Schmieheim – Brand eines Gebäudes

In Kippenheim-Schmieheim wurde der Polizei am Dienstagabend gegen 18:15 Uhr über Notruf eine randalierende Person in einer Wohnung in der Waldstraße gemeldet. Die Anruferin gab an, dass ihr Partner die Wohnung demolieren würde. Der bereits bekannte 40-Jährige konnte kurz darauf von mehreren Streifenwagen des Polizeireviers Lahr in der Wohnung angetroffen werden. Nach einem Gespräch mit den Beamten beruhigte sich der Mann und musste die Wohnung verlassen. Die Polizei nahm ihm den Schlüssel ab, erteilte einen Platzverweis und informierte die Nachbarn. In der Nacht zum Mittwoch meldete ein Anwohner gegen 03:20 Uhr über Notruf einen Brand in der Garage in der Waldstraße. Als die Feuerwehr eintraf, stand die Garage in Flammen. Ein Übergreifen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden. Die Bewohner der Nachbarhäuser wurden evakuiert und von einem Rettungswagen betreut. Die Löscharbeiten der Feuerwehr waren gegen 06:00 Uhr abgeschlossen.

Am Mittwochmittag meldete sich der 40-Jährige telefonisch bei der Polizei und begab sich freiwillig zum Polizeirevier in Lahr. Die genaue Brandursache und eine mögliche Verbindung des Mannes zu dem Brand werden von der Kriminalpolizei Offenburg untersucht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 165 auf 211. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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