Zwei Arbeiter leicht verletzt bei Verladekran-Unfall im Rheinhafen. Bergung des Krans gestartet, keine Umweltgefährdung.
Breisach am Rhein: Arbeitsunfall im Rheinhafen Breisach

Freiburg (ost)
Am Mittwochvormittag ereignete sich am Rheinhafen in Breisach am Rhein ein Betriebsunfall während des Abbaus eines alten Verladekrans.
Zwei Arbeiter einer Spezialfirma wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.
Um 10 Uhr waren die Mitarbeiter auf einem Hubsteiger mit Demontagearbeiten an einem alten Verladekran beschäftigt.
Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der Verladekran ins Schwanken und fiel in den Rhein. Dabei kippte er den Hubsteiger um, der daraufhin auf dem Festland umfiel.
Da der Arbeitskorb zum Zeitpunkt des Unfalls ausgefahren war, wurde er in das Hafenbecken gedrückt und unter die Wasseroberfläche gezogen. Die beiden Männer im Korb wurden unter Wasser gezogen, konnten sich jedoch selbst aus ihren Sicherungen befreien.
Während einer der Verletzten sich selbst an Land bringen konnte, wurde sein Kollege von einem aufmerksamen Zeugen aus dem Rhein gerettet.
Beide Arbeiter mit leichten Verletzungen wurden zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Ein zur Sicherung des alten Verladekrans aufgestellter Autokran geriet ebenfalls in Schräglage, stürzte aber nicht ins Hafenbecken.
Die Freiwillige Feuerwehr Breisach hat vorsorglich eine Ölsperre um die Unfallstelle errichtet, um eine Umweltgefährdung zu verhindern.
Es besteht jedoch keine Gefahr für die Bevölkerung oder das Ökosystem. Nach aktuellen Informationen sind keine Betriebsstoffe in den Rhein gelangt.
Die Bergung des im Wasser befindlichen Krans wurde bereits begonnen. Es wird erwartet, dass dieser Vorgang noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Der Schiffsverkehr kann die Unfallstelle weiter passieren.
Zur Absicherung hat die Wasserschutzpolizei Vogelgrun den betroffenen Bereich mit entsprechenden Warnzeichen markiert.
Die Untersuchungen zur Unfallursache und zum entstandenen Sachschaden dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. In Ortslagen innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte wurden 6139 gezählt und 36086 Personen wurden leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








