Ein 23-Jähriger wurde nach mutmaßlichem Drogenhandel festgenommen und leistete Widerstand gegen die Polizei, er befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Bruchsal: Drogenhandel und tätlicher Angriff in Karlsruhe

Karlsruhe (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:
Polizeibeamte der Bereitschaftspolizei Bruchsal haben am Dienstagnachmittag einen 23-jährigen Mann vorläufig festgenommen, der verdächtigt wird, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Der Verdächtige befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Nach ersten Erkenntnissen hielt sich der Tatverdächtige am Dienstag zunächst auf dem Marktplatz auf und soll dort mit illegalen Betäubungsmitteln gehandelt haben. Bei einer anschließenden Personenkontrolle um 16:20 Uhr in der Karlstraße soll der 23-Jährige Widerstand geleistet haben, indem er einen Polizeibeamten zu Boden gestoßen und in Richtung Schlossgarten geflohen sein soll. Die Beamten konnten den Flüchtigen im Bereich der Kaiserstraße einholen und vorläufig festnehmen. Auch dabei soll er erheblichen Widerstand geleistet haben. Bei der folgenden Durchsuchung stellten die eingesetzten Polizeikräfte Beweismittel sicher, die den Verdacht auf einen Handel mit illegalen Betäubungsmitteln erhärteten.
Der Beschuldigte wurde am Mittwoch einem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl erließ und die Untersuchungshaft gegen den 23-Jährigen anordnete.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








