Die Polizei entdeckte einen gewaltsam geöffneten Tresor nach einem Wohnungseinbruch in Eisental. Der Diebstahlschaden beläuft sich auf einen sechsstelligen Betrag.
Bühl: Einbruch in Eisental, hoher Schaden

Bühl, Eisental (ost)
Neben dem abgebrannten Auto hat die Polizei am Sonntagmorgen einen gewaltsam geöffneten Safe entdeckt. Der Safe stammt aus dem Einbruch in Eisental. Nach Angaben der Wohnungsinhaber beläuft sich der Diebstahlschaden auf einen sechsstelligen Betrag. Die ermittelnden Kriminalbeamten vermuten mehrere bisher unbekannte Täter und bitten weiterhin Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall haben, sich unter der Telefonnummer 0781 / 21-2820 zu melden.
/vo
Originalmeldung:
Bühl, Eisental – Einbruchdiebstahl, Zeugenaufruf
Am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr informierten aufmerksame Anwohner der Kirchbachstraße in Eisental die Polizei über laute Geräusche, die von einem benachbarten Grundstück ausgingen. Gleichzeitig seien auch zwei unbekannte Männer vom Tatort weggelaufen. Die eintreffenden Beamten stellten den Einbruch in das Wohnhaus fest. Eine Fahndung nach den flüchtigen Personen blieb erfolglos. Nachdem die Hausbewohner kontaktiert wurden, die zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht im betroffenen Anwesen waren, wurde festgestellt, dass unter anderem das in der Garage abgestellte Auto gestohlen worden war. Das Fahrzeug wurde gegen 7 Uhr auf einem Waldweg bei Herrenwies brennend gefunden und von der Feuerwehr gelöscht. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Der genaue Diebstahlschaden kann derzeit noch nicht genau beziffert werden. Die Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten unter der Telefonnummer: 0781 21-2820 um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Umgebung von Eisental und Herrenwies.
/bab /ya
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbrüche registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 381, darunter 345 männliche und 36 weibliche Verdächtige. 165 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 338, wobei 312 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 402, darunter 363 Männer, 39 Frauen und 211 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








