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Bühl: Nötigung im Straßenverkehr auf A5

Eine Autofahrerin konnte nur durch eine Gefahrenbremsung eine drohende Kollision mit einem Mercedes vermeiden. Zeugen gesucht.

Foto: Depositphotos

Baden-Baden (ost)

Nach einem vermuteten Vorfall auf der A5, kurz vor der Ausfahrt Baden-Baden, gelang es einer Autofahrerin am Dienstagabend, im Bereich einer Tank- und Rastanlage, nur durch eine plötzliche Bremsung eine drohende Kollision mit einem Mercedes zu vermeiden. Nach bisherigen Informationen fuhr eine 34-jährige Fahrerin eines Nissan gegen 19:55 Uhr auf der linken Fahrspur in Richtung Basel und führte einen Überholvorgang durch. Währenddessen näherte sich ein bisher unbekannter Fahrer eines weißen Mercedes aus Düsseldorf mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit von hinten. Er betätigte mehrmals die Lichthupe und versuchte wiederholt, links an dem Fahrzeug vorbeizufahren. Nachdem die 34-Jährige den Überholvorgang abgeschlossen hatte, wechselte der Mercedes-Fahrer auf den mittleren Fahrstreifen und überholte die Frau rechtswidrig. Danach scherte er direkt vor dem Fahrzeug der 34-Jährigen ein und bremste sein Fahrzeug von etwa 130 Stundenkilometern bis zum Stillstand ab. Die 34-Jährige musste daraufhin eine Notbremsung durchführen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dadurch geriet ihr Fahrzeug ins Schleudern. Schließlich kam sie auf dem linken und mittleren Fahrstreifen zum Stillstand. Es kam zu keiner Kollision. Der unbekannte Mercedes-Fahrer setzte seine Fahrt fort und verließ die Autobahn an der Ausfahrt Baden-Baden. Zeugen des Vorfalls oder andere gefährdete Verkehrsteilnehmer, die das auffällige und gefährliche Fahrverhalten des weißen Mercedes mit Düsseldorfer Kennzeichen beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Verkehrsdienst der Außenstelle Bühl unter der Telefonnummer: 07223 80847-0 in Verbindung zu setzen.

/jg

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen verzeichnet, was 0,57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85,09% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Verkehrstote, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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