Die tätliche Auseinandersetzung zwischen einem 32-Jährigen und einem Unbekannten wirft Fragen auf. Der Verletzte befindet sich in medizinischer Behandlung, weitere Zeugen werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden.
Bühl: Unklare Hintergründe, Zeugen gesucht

Bühl (ost)
Die Ursachen eines gewalttätigen Vorfalls zwischen einem 32-jährigen Mann und einem bisher unbekannten Mann am Sonntagnachmittag sind derzeit noch unklar. Es ist bestätigt, dass der 32-Jährige bei dem Streit mit einem Messer schwer verletzt wurde und sich jetzt in stationärer medizinischer Behandlung befindet. Nach Angaben von Zeugen kam es zwischen den beiden Männern kurz vor 15 Uhr in der Nähe einer Bushaltestelle in der Rheinstraße/Elisabethenstraße zu einem Handgemenge, bei dem der Unbekannte zugestochen haben soll. Ob die beiden Männer sich kennen, wird unter anderem von den Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt untersucht. Weitere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer: 0781 21 – 2820 bei den Beamten des Kriminaldauerdienstes zu melden.
/wo
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 381 Verdächtige, darunter 345 Männer, 36 Frauen und 165 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 338, wobei 312 Fälle gelöst wurden und 402 Verdächtige identifiziert wurden. Unter den Verdächtigen waren 363 Männer, 39 Frauen und 211 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








