Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

CEO-Fraud in Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis

Eine Mitarbeiterin wurde durch einen Betrüger getäuscht, der sich als Geschäftsführer ausgab und sie zur Weiterleitung von Gutscheinen aufforderte. Die Frau erkannte den Betrug rechtzeitig und informierte die Polizei.

Foto: unsplash

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Eine bislang unbekannte Täterschaft gab sich als Geschäftsführer einer Firma, welche in der Mannheimer Straße ansässig ist, aus und schickte einer Mitarbeiterin am Montagvormittag eine E-Mail.

In der E-Mail wurde die 26-jährige Mitarbeiterin von ihrem vermeintlichen Geschäftsführer aufgefordert, Gutscheine im Wert von 1.000 Euro zu kaufen und an eine angegebene E-Mail-Adresse weiterzuleiten. Als die Frau kurz darauf eine weitere E-Mail mit einer ähnlichen Aufforderung erhielt, wurde sie skeptisch und erkannte den Betrug.

Das Polizeirevier Hockenheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Präventionstipps ihrer Polizei:

So schützen Sie sich vor CEO-Fraud

Achten Sie darauf, welche Informationen Sie über Ihr Unternehmen veröffentlichen.

Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über die Betrugsmasche „CEO-Fraud“.

Führen Sie klare Abwesenheitsregelungen und interne Kontrollmechanismen ein.

Beispielsweise sollte bei ungewöhnlichen Überweisungsaufträgen vor einer Transaktion:

Bei Auffälligkeiten oder Fragen wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle oder an das zuständige Landeskriminalamt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.polizei-beratung.de

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 zunahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24