Die Polizei kontrollierte den Festivalverkehr in Creglingen und Rothenburg. Es wurden 15 Fahrten unter Drogeneinfluss festgestellt und weitere Verstöße angezeigt.
Creglingen: Verkehrskontrollen beim Festival

Main-Tauber-Kreis (ost)
Creglingen/Taubertal-Festival – Polizeibericht
Neben einer Vielzahl von Festivalbesuchern war auch die Polizei beim 30. Taubertalfestival in Rothenburg o. d. Tauber und Creglingen für Verkehrskontrollen präsent.
Das Polizeipräsidium Heilbronn führte in Creglingen an mehreren Tagen Verkehrskontrollen durch und unterstützte damit die Kontrollen der Polizei Rothenburg o. b. Tauber auf der bayerischen Seite.
Zusätzlich zu der Polizei aus Bad Mergentheim waren auch Kontrollkräfte von der Verkehrspolizei Tauberbischofsheim sowie aus dem gesamten Präsidiumsbereich im Einsatz. Während der Kontrollmaßnahmen wurden zahlreiche Fahrer und Fahrzeuge überprüft. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Fahrtauglichkeit der Fahrer in Bezug auf Alkohol und Drogen. Insgesamt wurden 15 Fahrten unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt. Sechs Autofahrer waren alkoholisiert unterwegs. Einer von ihnen musste seinen Führerschein direkt vor Ort abgeben.
Neben diesen Verstößen wurden auch weitere Regelwidrigkeiten, wie das Fahren ohne Fahrerlaubnis, das Fahren ohne Zulassung und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgedeckt und angezeigt. In fünf Fällen führte die mangelhafte technische Ausstattung der Fahrzeuge zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und zur Ausstellung mehrerer Mängelberichte.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten erfassten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon endeten 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus (3,38%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert (0,57%). Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle (85,09%). Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen wurden 3.369 Unfälle verzeichnet (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








