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Deggenhausertal: Alkoholisierter Autofahrer gestoppt

Ein aufmerksamer Zeuge stoppte die Fahrt eines alkoholisierten Autofahrers, der in Schlangenlinien und mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

Foto: Depositphotos

Bodenseekreis (ost)

Friedrichshafen

Betrunkener Fahrer gestoppt nach Hinweis von Zeugen

Ein aufmerksamer Beobachter hat am späten Sonntagabend die Fahrt eines alkoholisierten Autofahrers beendet. Der Zeuge informierte die Polizei kurz vor Mitternacht über ein Auto, das in starken Schlangenlinien und mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Zuvor war der Fahrer dem Wagen des Zeugen gefährlich nahe gekommen, als er aus einer Einfahrt ausfuhr, so dass der Zeuge nur durch Bremsen eine Kollision verhindern konnte. Eine Polizeistreife kontrollierte den Fahrer nach dem Hinweis und stellte fest, dass der 28-Jährige deutlich betrunken war. Da er einen Atemalkoholtest verweigerte, musste der 28-Jährige eine Blutprobe im Krankenhaus abgeben. Sein Führerschein wurde sofort von den Beamten eingezogen. Dem Fahrer droht nun eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer.

Tettnang

Rollerfahrerin bei Unfall verletzt – Zeugen werden gesucht

Bei einem Verkehrsunfall am Samstagnachmittag gegen 17.30 Uhr auf der Schletterholzstraße wurde eine 50-jährige Rollerfahrerin leicht verletzt. Ein entgegenkommendes Auto-Gespann holte vor einer Rechtskurve so weit aus, dass der Wohnwagen auf die Gegenfahrbahn geriet. Die Frau konnte nicht ausweichen, verlor die Kontrolle über ihre Yamaha und prallte im Grünstreifen gegen eine Steinbegrenzung. Während die Verletzte vor Ort medizinisch versorgt wurde, setzte der Unbekannte seine Fahrt fort, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Der Roller wurde mit einem Sachschaden von etwa 8.500 Euro beschädigt. Eine sofortige Fahndung nach dem flüchtigen Gespann verlief ergebnislos. Das Polizeirevier Friedrichshafen ermittelt wegen Fahrerflucht und bittet um Hinweise zum unbekannten Fahrer und Fahrzeug unter Tel. 07541/701-0.

Friedrichshafen

Feuer im Garten beim Unkrautverbrennen

Am Freitagnachmittag verursachte ein 63-Jähriger im Tannenweg ein Feuer im Garten, als er Unkraut mit einem Gasbrenner bekämpfte. Das Feuer griff auf benachbarte Grundstücke über und beschädigte Gartenmöbel und Markisen. Zusammen mit einer Polizeistreife, die inzwischen eingetroffen war, unternahm der Mann erste Löschversuche, bis die örtliche Feuerwehr eintraf. Ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Wohnhäuser konnte verhindert werden. Der 63-Jährige wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.

Immenstaad am Bodensee

Unfallflucht dank aufmerksamem Zeugen aufgeklärt

Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte eine Unfallflucht auf einem Parkplatz in der Strandbadstraße am Samstagnachmittag geklärt werden. Ein Porsche-Fahrer touchierte beim Einparken einen geparkten Audi und fuhr dann unerlaubt davon. Der Zeuge beobachtete den Vorfall und hinterließ eine Notiz mit dem Kennzeichen des Verursachers am beschädigten Auto. Die Polizei ermittelte die Adresse des Fahrzeughalters und traf dort auf den 77-jährigen Fahrer. Da die Beamten Alkoholgeruch bei dem Senior feststellten, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von etwa 0,5 Promille ergab. Auf Anordnung eines Richters musste der Mann zwei Blutproben abgeben. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 3.500 Euro. Das Polizeirevier Friedrichshafen ermittelt nun gegen den 77-Jährigen wegen Fahrerflucht und Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs und bittet den unbekannten Zeugen, der die Notiz am beschädigten Auto hinterlassen hat, sich unter Tel. 07541/701-0 zu melden.

Überlingen

Verfolgungsfahrten beschäftigen die Polizei

Am Wochenende beschäftigten zwei Verfolgungsfahrten mit flüchtenden Kleinkrafträdern die Polizei in Überlingen. Am späten Samstagabend entzogen sich zwei Rollerfahrer gegen 23 Uhr einer Kontrolle, indem sie unter anderem einen Kreisverkehr in falscher Richtung befuhren. Am Sonntagmittag flüchtete gegen 12 Uhr ein Duo auf einem roten Roller mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. In beiden Fällen nutzten die Täter gesperrte Wege zur Flucht und verwendeten gestohlene Kennzeichen. Im Rahmen der Fahndung stellte die Polizei das rote Fahrzeug sowie zwei Helme in der Carl-Benz-Straße sicher. Ein entscheidender Zeugenhinweis führte die Beamten schließlich auf die Spur eines Verdächtigen. Ob der Jugendliche für beide Fahrten verantwortlich ist, wird derzeit noch ermittelt. Nach dem Hinweis stellten die Beamten ein weiteres Kleinkraftrad mit gestohlenem Kennzeichen bei Salem sicher, das ebenfalls dem Jugendlichen zuzuordnen sein dürfte. Der Polizeiposten Salem ermittelt nun und bittet weitere Zeugen, sich unter Tel. 07553/8269-0 zu melden.

Markdorf

Mehrere Anzeigen nach Auseinandersetzung

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung in der Nacht auf Sonntag in der Ensisheimer Straße ermittelt die Polizei gegen mehrere Beteiligte. Ein 44-Jähriger geriet gegen 1.30 Uhr in Streit mit einer vierköpfigen Gruppe. Im Verlauf des Streits soll ein unbekannter Täter dem 44-Jährigen eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen haben, wodurch er eine Platzwunde erlitt. Die Angreifer flüchteten in unbekannte Richtung. Der Haupttäter wird als etwa 20 bis 30 Jahre alt, mit lockigen dunklen Haaren und dunkler Hautfarbe beschrieben. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete wenig später, wie der verletzte 44-Jährige trotz seiner Wunde und vermutlich unter Alkoholeinfluss in einen Audi stieg und wegfuhr. Eine Streife konnte den Wagen schließlich im Deggenhausertal stoppen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch fest, außerdem besaß der 44-Jährige keine Fahrerlaubnis. Er musste die Polizisten in eine Klinik begleiten und eine Blutprobe abgeben. Der 44-Jährige wird nun wegen Trunkenheit am Steuer und Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt, während der Polizeiposten Markdorf wegen schwerer Körperverletzung ermittelt und unter Tel. 07544/9520-0 um Hinweise zu der flüchtigen Gruppe bittet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon sind 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1733 Fällen (0.57%) relativ gering. Die meisten Unfälle (85.09%) sind übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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