Unbekannte Täter verursachten Sachschäden und stahlen Werkzeuge im Wert von mehreren Tausend Euro in Ditzingen und Pleidelsheim.
Ditzingen: Einbrüche in Bauhof-Gebäude

Ludwigsburg (ost)
In der Nacht zum Freitag (20.03.2026) wurde in der Leonberger Straße in Ditzingen eingebrochen, als noch unbekannte Täter den Bauhof aufbrachen. Laut Polizei näherten sich die Täter über die Felder von der Höfinger Straße aus der Rückseite des Bauhofgeländes. Es wird vermutet, dass sie eine Bank als Brücke über den Fluss Glems nutzten, der im hinteren Bereich verläuft. Nachdem sie gewaltsam in mehrere Räume des Bauhofs eingedrungen waren, transportierten die Täter ihr Diebesgut über die „Brücke“ zu einem Fahrzeug, mit dem sie Werkzeuge und Maschinen im Wert von mehreren Tausend Euro abtransportierten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.
Ebenfalls im vierstelligen Bereich dürfte der Sachschaden liegen, den unbekannte Täter in der Nacht zum Dienstag (24.03.2026) bei einem Einbruch in das Gebäude des Bauhofs in der Ludwig-Hofer-Straße in Pleidelsheim hinterließen. Sie brachen ein Fenster und zwei Türen im Inneren auf. Auch hier wurden Werkzeuge und Maschinen im Gesamtwert von vermutlich fünfstelligen Beträgen gestohlen. Der Abtransport des Diebesguts erfolgte wahrscheinlich auch hier mit einem Fahrzeug.
Zwischen dem 13.03. und 16.03.2026 kam es bereits in Walheim und Bönnigheim zu ähnlichen Vorfällen (siehe Pressemitteilung vom 17.03.2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/6237171).
Die Polizei untersucht nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den Einbrüchen geben könnte. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter Tel. 0800 1100225 oder E-Mail: hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die meisten davon männlich waren. Im Jahr 2023 waren 653 der Verdächtigen männlich, während 80 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 316 auf 432. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbrüche registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








