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Dogern: Straßenverkehrsgefährdung durch Überholen

Eine 56-jährige Honda-Fahrerin überholte trotz Gegenverkehr einen Sattelzug, verursachte beinahe Frontalkollisionen und wurde von der Polizei gestoppt. Ermittlungen laufen.

Foto: unsplash

Freiburg (ost)

Am Dienstag, den 21.04.2026, um etwa 12:30 Uhr, fuhr eine 56-jährige Fahrerin eines Honda-Fahrzeugs von Dogern in Richtung Albbruck. Es wird berichtet, dass sie sehr nahe hinter einem Sattelzug mit ausländischem Kennzeichen fuhr. Kurz vor der Abzweigung zum Industriegebiet Dogern/Albbruck überholte sie den Sattelzug, obwohl entgegenkommende Fahrzeuge vorhanden waren. Mehrere Autos, die in Richtung Waldshut fuhren, mussten ausweichen und teilweise bis zum Stillstand abbremsen, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Auch der Fahrer des Sattelzugs wich in den Grünstreifen aus, um Platz zu schaffen. Die 56-jährige Frau setzte ihren Überholvorgang fort, als ob nichts geschehen wäre. Die Verkehrssituation wurde von einer Streifenwagenbesatzung beobachtet, die dem Honda folgte. Der Honda wurde sofort gestoppt und die Fahrerin einer Kontrolle unterzogen. Ein 38-jähriger Autofahrer, der dem Überholmanöver ausweichen musste, kam ebenfalls zur Kontrollstelle und gab an, dass er große Angst gehabt habe. Der Führerschein der 56-Jährigen wurde eingezogen.

Das Polizeirevier Bad Säckingen hat Ermittlungen wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet und bittet Zeuginnen und Zeugen, die das Überholmanöver des roten Honda beobachtet haben oder dadurch gefährdet wurden, sich zu melden. Das Polizeirevier Bad Säckingen ist rund um die Uhr unter Tel. 07761 934 0 erreichbar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon sind 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0,57% ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 260926, sind Übrige Sachschadensunfälle, was 85,09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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