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Donaueschingen: Polizeieinsatz nach Geldübergabe

Ein Passant meldet unvermittelt 150 Euro von betrunkenem Mann. Polizei findet 1.000 Euro und leitet Ermittlungen ein.

Foto: Depositphotos

Bodenseekreis (ost)

Friedrichshafen

Passant erhält unerwartet Geld

Ein seltsamer Vorfall führte am Mittwochabend kurz nach 21 Uhr in der Klosterstraße zu einem Einsatz der Polizei. Ein Passant informierte die Beamten darüber, dass ihm ein Mann plötzlich 150 Euro gegeben hat. Vor Ort trafen die Polizisten auf einen 42-jährigen Mann, der sich in einem VW-Bus befand. Der Mann war stark betrunken und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Beamten fanden auch weiteres Bargeld in frischen Scheinen im und um das Fahrzeug herum. Da die Herkunft der insgesamt 1.000 Euro noch unklar ist, hat das Polizeirevier Friedrichshafen das Geld sichergestellt und die entsprechenden Ermittlungen eingeleitet.

Friedrichshafen

Betrunkener Fahrer ignoriert Polizeikontrolle

Nach einer Trunkenheitsfahrt eines 28-jährigen Opel-Fahrers am frühen Donnerstagmorgen sind eine Blutentnahme im Krankenhaus und die Beschlagnahme seines Führerscheins die Konsequenzen. Gegen 0.15 Uhr passierte der Fahrer die Messestraße und ignorierte dabei eine Polizeikontrolle an der Rheinstraße, obwohl ihm die Beamten deutliche Anhaltezeichen gaben. Eine Streifenwagenbesatzung verfolgte ihn und stoppte den Wagen kurz darauf in der Ekkehardstraße. Bei der Kontrolle wurde deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,8 Promille. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Ihm droht nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Friedrichshafen

Risikoreiches Drift-Manöver verursacht erheblichen Schaden

Ein 21-jähriger Mercedes-Fahrer hat am Mittwochnachmittag gegen 14 Uhr in der Otto-Lilienthal-Straße einen Verkehrsunfall mit einem Sachschaden von etwa 50.000 Euro verursacht. Der junge Mann driftete mit überhöhter Geschwindigkeit auf einem Kiesparkplatz um die eigene Achse. Dabei wurden Kieselsteine gegen einen geparkten Audi geschleudert, der erheblich beschädigt wurde. Anschließend fuhr der 21-Jährige weiter und bog erneut driftend auf ein angrenzendes Firmengelände ab. Dort verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem geparkten BMW. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch beim Verursacher. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 0,7 Promille und ein Drogentest war positiv auf THC. Der Fahrer wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein und die Autoschlüssel und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 21-Jährigen ein.

Markdorf

Zwei Flugunfälle am Segelfluggelände

Am Donnerstagmorgen kam es zu zwei Flugunfällen auf dem Segelfluggelände Markdorf. Ein Ultraleichtflugzeug aus Walldürn hatte gegen 8.20 Uhr bei der Landung mehrfach Probleme und das Bugrad knickte ein, woraufhin das Flugzeug umkippte. Ein 68-jähriger Passagier erlitt leichte Verletzungen und der 70-jährige Pilot schwere Verletzungen. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund von auslaufendem Kraftstoff war ein Vertreter des Landratsamtes vor Ort. Nach Bergung des Flugzeugs, bei dem ein Sachschaden von etwa 150.000 Euro entstand, konnte der Flugbetrieb gegen 11 Uhr wieder aufgenommen werden. Kurz darauf knickte bei der Landung eines weiteren Ultraleichtflugzeugs, das um kurz nach 11 Uhr aus Donaueschingen kam, ebenfalls das Bugrad ein. Der 64-jährige Pilot und sein 68-jähriger Passagier blieben unverletzt, der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zu beiden Unfällen aufgenommen und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung informiert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (28389) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (4031). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733 Fälle (0.57%). Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle (85.09%). Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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