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E-Scooter Kontrollaktion in Crailsheim

Die Polizei kontrollierte 24 E-Scooter und 26 Personen, stellte 16 Verstöße fest und leitete Strafverfahren ein. Appell an die Einhaltung der Vorschriften.

Foto: unsplash

Aalen (ost)

Am Montag führten das Polizeirevier Crailsheim und der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Crailsheim zwischen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr eine Präventions- und Kontrollaktion zum Thema E-Scooter in der Lange Straße und der Goethestraße durch. Das Ziel war es, Bürgerinnen und Bürger über die geltenden Vorschriften beim Fahren von E-Scootern zu informieren und für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Während der Kontrolle wurden 24 E-Scooter und 26 Personen überprüft. Dabei wurden 16 Verstöße festgestellt. Es wurden 14 mündliche Verwarnungen ausgesprochen, eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss erstellt und ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Die meisten Verstöße betrafen das unerlaubte Fahren auf Gehwegen und in Fußgängerzonen. Es wurden auch zwei Fälle festgestellt, in denen jeweils zwei Personen gemeinsam auf einem E-Scooter fuhren. Alle Betroffenen wurden über die geltenden Vorschriften informiert und entsprechend verwarnt.

Die Polizei appelliert daher an alle E-Scooter-Nutzer, die geltenden Vorschriften einzuhalten. E-Scooter dürfen erst ab 14 Jahren, nur mit gültiger Versicherung und ausschließlich auf den dafür vorgesehenen Verkehrsflächen genutzt werden. Es gilt auch, dass nur eine Person pro Fahrzeug fahren darf, keine Handynutzung während der Fahrt erlaubt ist und kein Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestattet ist. Allen kontrollierten Personen wurden im Rahmen der Aktion Flyer mit Präventionshinweisen überreicht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 aus, was 3.38% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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