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Eberbach: Schwerer Unfall auf L2311 bei Gaimühle

Ein 82-jähriger VW-Fahrer kollidierte seitlich mit einem Kleintransporter, verlor die Kontrolle und verletzte sich schwer.

Foto: Depositphotos

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Ein schwer verletzter Mensch und beträchtlicher Sachschaden sind die Ergebnisse eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwochnachmittag auf der L2311 bei Gaimühle ereignet hat.

Gegen kurz nach 15 Uhr fuhr ein 49-jähriger Fahrer mit seinem Ford-Transporter die L2311 in Richtung Eberbach. Um ein vor ihm fahrendes, bisher unbekanntes graues Auto zu überholen, plante der Mann, nach links auszuscheren und betätigte den Blinker. Plötzlich näherte sich von hinten ein 82-jähriger VW-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit und überholte den 49-Jährigen. Dabei stieß der 82-Jährige seitlich gegen den Transporter und verlor die Kontrolle über sein Auto. Er fuhr nach links über den Grünstreifen, überfuhr einen Leitpfosten und prallte gegen zwei Bäume. Einer der Bäume brach durch den heftigen Aufprall und fiel auf die Straße. Der 82-Jährige wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der VW erlitt wirtschaftlichen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 17.000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn musste zeitweise in beide Richtungen vollständig gesperrt werden, um die Aufräum- und Bergungsarbeiten zu ermöglichen. Gegen 17:10 Uhr konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Das Polizeirevier Eberbach hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen und bittet Zeugen, die hilfreiche Hinweise geben können, insbesondere der Fahrer oder die Fahrerin des grauen Fahrzeugs, sich unter der Telefonnummer: 06271 /9210-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon entfallen 33.630 Unfälle auf Personenschäden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwere Unfälle mit nur Sachschäden machen 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. 1.733 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 369 Tote, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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