Die Polizei kontrollierte Fahrer auf Drogen und technische Mängel. Schwerpunktkontrollen werden fortgesetzt.
Eberhardzell: Polizeikontrolle an der B30 in Oberessendorf

Ulm (ost)
Zwischen 14 und 22 Uhr führte die Polizei an der B30 in Oberessendorf eine Kontrolle durch. Die Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Ulm überwachten den Verkehr in Richtung Ravensburg, insbesondere auf Fahrer, die möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen standen. Auch die Tuningszene und Motorräder wurden überprüft.
Rund 60 Beamte, darunter auch Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz, kontrollierten etwa 100 Autos, 33 Motorräder und 166 Personen. Das THW stellte die Logistik der Kontrollstelle bereit, einschließlich Zelte und Stromaggregat.
Bei 12 Fahrern bestand der Verdacht auf Drogenkonsum. Sie durften nicht weiterfahren und mussten eine Blutprobe abgeben, die direkt an der Kontrollstelle von einem Arzt entnommen wurde. Diese Fahrer müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Bei zwei Fahrern wurden auch geringe Mengen Amphetamin gefunden, die beschlagnahmt wurden.
Zwei Fahrer wurden ohne Führerschein erwischt und mussten ihre Fahrzeuge stehen lassen.
Auch an einigen Motorrädern wurden Verstöße festgestellt. Drei Motorräder hatten Probleme mit der Beleuchtung, bei zwei Bikern wurden die Bremsen beanstandet. Einer der Fahrer fuhr ohne Helm zur Kontrollstelle.
Bei den technischen Überprüfungen wurden Mängel an vier getunten Fahrzeugen festgestellt. Ein Gutachter vor Ort überprüfte alle vier Fahrzeuge. Zwei BMW-Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt, da die technischen Veränderungen zu gravierenden Mängeln führten, darunter eine Manipulation am Steuergerät, wodurch die Betriebserlaubnis erlosch.
Das Ergebnis unterstreicht erneut die Notwendigkeit solcher Kontrollen. Die Polizei wird daher ihre Schwerpunktkontrollen fortsetzen.
++++0911944
Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1733, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








