Am Samstagmittag, 19.09.2026, wurden zwei mutmaßliche Einbrecher auf frischer Tat festgenommen. Die Täter hatten sich gewaltsam Zutritt zu einem Wohnhaus verschafft und sollen für weitere Raubdelikte in Betracht kommen.
Einbrecher festgenommen in Neuenburg am Rhein

Freiburg (ost)
Am Samstagnachmittag, den 19.09.2026, gelang es der Polizei nach einem Hinweis von einem aufmerksamen Zeugen, zwei vermutliche Einbrecher auf frischer Tat in einem Wohnhaus in der Franz-Josef-von-Weiß-Straße in Neuenburg vorläufig festzunehmen.
Ein Augenzeuge meldete kurz nach 13:30 Uhr zwei unbekannte Männer, die dabei waren, in ein Wohnhaus einzubrechen.
Nachdem mehrere Streifenwagen am Tatort eintrafen, konnte ein 23-jähriger dringend Tatverdächtiger vor dem Gebäude gestellt und vorläufig in Gewahrsam genommen werden. Ein zweiter dringend Tatverdächtiger, 22 Jahre alt, wurde noch im Tatort gefunden und ebenfalls vorläufig festgenommen. Nach aktuellen Informationen hatten sich die beiden Männer gewaltsam Zugang über einen geschlossenen Fensterrollladen verschafft und waren in das Gebäude eingedrungen. Der Bewohner des Hauses war zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht anwesend.
Im Laufe der weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass die beiden vorläufig Festgenommenen möglicherweise für weitere Raubdelikte in Frage kommen, die am Montag, 14.09.2026, und am Donnerstag, 17.09.2026, stattgefunden hatten. Die Taten ereigneten sich anscheinend am selben Ort. In beiden Fällen drangen die beiden dringend Tatverdächtigen in das Haus ein und sollen dann den Hausbewohner angegriffen und verletzt haben. Die Täter erbeuteten jeweils niedrige dreistellige Euro-Beträge und flüchteten anschließend.
Die Staatsanwaltschaft Freiburg stellte daher beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehle gegen die beiden dringend Tatverdächtigen deutscher Staatsangehörigkeit. Der 22-jährige dringend Tatverdächtige befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl gegen den 23-Jährigen wurde erlassen und unter gerichtlichen Auflagen ausgesetzt.
Die gemeinsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei Freiburg dauern an.
ak
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 589 männlich und 87 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche und 80 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2602 auf 3202, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2369 auf 2906 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 233 auf 296 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








