Ein 29-jähriger Mann wurde wegen Einbrüchen in Reutlingen festgenommen. Er führte Einbruchswerkzeuge und Bargeld bei sich. Weitere Ermittlungen laufen.
Einbrecher in Haft – ReutlingenStuttgart

Reutlingen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Tübingen und Polizeipräsidium Reutlingen
Die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Polizeirevier Reutlingen ermitteln seit dem frühen Donnerstagmorgen (29.01.2026) gegen einen 29-jährigen Mann, der verdächtigt wird, einen besonders schweren Diebstahl begangen zu haben. Der Mann, der der Polizei bereits bekannt ist, soll in der Nacht zum Donnerstag in mehrere Geschäfte in der Innenstadt von Reutlingen eingebrochen sein und befindet sich bereits in Haft.
Am Donnerstagmorgen wurden der Polizei Einbrüche in ein Café in der Kanzleistraße, zwei Imbisse in der Eberhardstraße und der Katharinenstraße sowie ein versuchter Einbruch in ein Modegeschäft am Marktplatz gemeldet. In den ersten drei Fällen wurde jeweils eine dreistellige Summe Bargeld gestohlen. Am selben Morgen kontrollierte die Bundespolizei unabhängig davon einen 29-jährigen Mann am Stuttgarter Hauptbahnhof, der neben einem Brecheisen, einem Hammer und einer Sturmhaube auch mehrere hundert Euro Bargeld bei sich trug. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Nach einem Informationsaustausch zwischen den Polizeibehörden ergab sich der Verdacht, dass der 29-jährige Mann, der mit dem Zug von Tübingen/Reutlingen nach Stuttgart gereist war, für die Einbrüche in Reutlingen verantwortlich sein könnte. Weitere Ermittlungen bestätigten dies und es stellte sich heraus, dass bereits ein Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen vorlag. Der bulgarische Mann wurde von der Bundespolizei festgenommen und inhaftiert.
Es wird noch untersucht, ob der Mann für weitere Einbrüche als Tatverdächtiger infrage kommt. Dies ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








