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Einbruch, Diebstahl und Unfall im Landkreis Schwäbisch Hall

Einbruch in Tankstelle mit 18.000 Euro Schaden, Diebstahl von E-Scooter und Unfall unter Alkoholeinfluss mit 9.000 Euro Schaden

Foto: Depositphotos

Aalen (ost)

Mainhardt: Einbruch in Tankstelle

Am Freitag um etwa 01:50 Uhr hat sich eine unbekannte Gruppe gewaltsam Zugang zu einer Tankstelle in der Heilbronner Straße verschafft. Viele Packungen Zigaretten und Zigarettenstangen wurden aus dem Verkaufsraum gestohlen. Der Wert der gestohlenen Waren wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt. Der Einbruch verursachte auch einen Sachschaden von ungefähr 2.000 Euro. Hinweise zur Tat oder den Tätern können beim Polizeirevier Schwäbisch Hall unter der Rufnummer 0791 4000 gemeldet werden.

Schwäbisch Hall: Diebstahl von E-Scooter

Am Donnerstag zwischen 14:00 Uhr und 15:20 Uhr wurde der E-Scooter eines 14-Jährigen in der Tüngentaler Straße gestohlen. Es handelt sich um einen Segway-Scooter mit dem Versicherungskennzeichen 779 GVX. Der Wert des Diebesguts beträgt ungefähr 900 Euro. Hinweise werden vom Polizeirevier Schwäbisch Hall unter der Rufnummer 0791 4000 entgegengenommen.

Ilsofen: Unfall unter Alkoholeinfluss

Am Donnerstag um etwa 16:30 Uhr fuhr ein 66-jähriger Fahrer eines Fords auf der A6 in Richtung Nürnberg. Am Anfang eines Baustellenbereichs an der Anschlussstelle Kirchberg kam er aus bisher ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals und kam hinter dem Wildschutzzaun zum Stehen. Der 66-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp unter einem Promille. Der Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 9.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 589 männlich und 87 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche und 80 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Autodiebstählen in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1295 Fälle registriert, wobei 728 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 764, darunter 702 Männer und 62 Frauen. 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 1503, wobei nur 747 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 782, darunter 726 Männer und 56 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls auf 351. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.295 1.503
Anzahl der aufgeklärten Fälle 728 747
Anzahl der Verdächtigen 764 782
Anzahl der männlichen Verdächtigen 702 726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 62 56
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 339 351

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Statistiken über Drogenraten in Baden-Württemberg zeigen einen leichten Rückgang zwischen 2022 und 2023. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419 an. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10,38% aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0,57% der Gesamtunfälle ausmachten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 85,09%. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle, was 8,37% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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