Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Einbruch in Bankfiliale in Blaubeuren

Ein Unbekannter öffnete zwischen Freitag, 30.10.2026, 20.30 Uhr, und Samstag gegen 11 Uhr einen Geldautomaten und stahl dessen Inhalt. Hinweise nimmt die Polizei unter 0731/188-0 entgegen.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Zwischen Freitag (30.10.2026), 20.30 Uhr, und Samstag gegen 11 Uhr drang ein bislang unbekannter Täter in ein Gebäude in der Württembergstraße in Blaubeuren ein. Dafür hebelte er eine Tür des Gebäudekomplexes auf. Drinnen durchbrach er zwei Innenwände und erreichte dadurch den Bankautomaten. Vermutlich öffnete er diesen mit einem elektrischen Schneidegerät und stahl das darin befindliche Geld. Weil die Farbsicherung des Bankautomaten auslöste, wurde das Geld vermutlich durch Farbe beschädigt. Die Höhe des entstandenen Schadens lässt sich derzeit nicht beziffern.

Schon eine Woche zuvor war in der Heimrich-Hammer-Straße in Erbach ebenfalls ein Geldautomat gewaltsam geöffnet worden. Die Tat fand am 23.10.2026 zwischen 1 Uhr und 3 Uhr statt. Bisher unbekannte Täter brachen die Gebäudetür mit Gewalt auf. Im Inneren öffneten sie eine Tür zum Bankautomatenraum mit einem Hebel. Als sie den Bankautomaten aufbrachen, löste auch dort die eingebaute Farbpatrone aus, wodurch die Geldscheine teilweise eingefärbt wurden. Im Bankvorraum ließen die Täter einen Teil der Beute zurück.

Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen und sicherte umfangreich Spuren. Dabei wird auch untersucht, ob die beiden Einbrüche mit einem weiteren Einbruch in Geislingen (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110979/6382189) zusammenhängen. In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0731/188-0 zu melden.

++++ 2131966 2020424

Johanna Christau, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

In Baden-Württemberg stieg die Zahl der registrierten Einbrüche von 4.508 im Jahr 2022 auf 5.204 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 15,4 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 787 auf 826, während die Aufklärungsquote von rund 17,5 auf 15,9 Prozent sank. Die Zahl der Tatverdächtigen stieg von 676 auf 733: 2022 waren 589 Männer und 87 Frauen darunter, 2023 waren es 653 Männer und 80 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen nahm von 316 auf 432 zu. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 27.061 Fällen die meisten Einbrüche in Deutschland – rund 5,2-mal so viele wie Baden-Württemberg.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

In Baden-Württemberg stieg die Zahl der registrierten Mordfälle von 315 im Jahr 2022 auf 338 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 7,3 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 304 auf 312. Gleichzeitig stieg die Zahl der Tatverdächtigen von 381 auf 402: 2022 waren darunter 345 Männer, 36 Frauen und 165 nichtdeutsche Tatverdächtige; 2023 waren es 363 Männer, 39 Frauen und 211 nichtdeutsche Tatverdächtige. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland und damit 132 mehr als Baden-Württemberg.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

In Baden-Württemberg stieg die Zahl der registrierten Cyberkriminalitätsfälle von 11.144 im Jahr 2022 auf 13.531 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 21,4 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 4.056 auf 4.420, während die Zahl der Tatverdächtigen von 3.146 auf 3.473 stieg. Davon waren 2022 insgesamt 2.153 männlich und 993 weiblich; 2023 waren es 2.380 männliche und 1.093 weibliche Tatverdächtige. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen nahm von 1.119 auf 1.331 zu. Berlin verzeichnete 2023 mit 22.125 Fällen deutschlandweit die meisten Cyberkriminalitätsfälle und damit 8.594 mehr als Baden-Württemberg.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24