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Einbruch in Mannheim: 35-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Ein 35-jähriger Mann wurde wegen gemeinschaftlichem Wohnungseinbruchsdiebstahl festgenommen. Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise zu geben.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

Gemeinsame Bekanntgabe von Staatsanwaltschaft Mannheim und Polizeipräsidium Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim erließ das Amtsgericht Mannheim einen Haftbefehl gegen einen 35-jährigen albanischen Staatsbürger. Der Verdächtige wird beschuldigt, an einem gemeinschaftlichen Wohnungseinbruchdiebstahl beteiligt gewesen zu sein.

Am Abend des Donnerstags, 22. Januar 2026, gegen 18:45 Uhr, soll der Mann zusammen mit einer unbekannten Person aus einem Wohnhaus im Meißener Weg im Mannheimer Stadtteil Vogelstang mehrere Goldschmuckstücke im Wert von etwa 1.500 Euro sowie rund 200 Euro Bargeld gestohlen haben. Die Verdächtigen sollen gewaltsam in die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses eingedrungen sein, indem sie zuerst auf den Balkon kletterten und dann die Fensterscheibe der Balkontür einschlugen, um in die Räumlichkeiten der Wohnung zu gelangen.

Ein aufmerksamer Zeuge verständigte die Polizei, nachdem er die beiden beobachtet hatte. Als die Polizeistreife des Polizeireviers Mannheim-Käfertal am Tatort eintraf, sprangen die beiden Männer vom Balkon der Erdgeschosswohnung und flüchteten. Der 35-jährige Verdächtige wurde kurz darauf vorläufig festgenommen.

Der zweite unbekannte Verdächtige flüchtete zu Fuß in Richtung Magdeburger Straße und konnte nicht näher beschrieben werden. Personen, die Verdächtiges bemerkt haben und sachdienliche Hinweise zur Tat und insbesondere zum unbekannten Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621 174-4444 an das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon zu wenden.

Der 35-jährige Verdächtige wurde am Freitag, 23. Januar 2026, dem zuständigen Haft- und Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erließ und vollstreckte. Anschließend wurde er inhaftiert.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Mannheim und Kriminalpolizeidirektion Heidelberg des Polizeipräsidiums Mannheim dauern an.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 345 Männer und 36 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 Männer und 39 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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