Unbekannte brachen gewaltsam in eine Wohnung ein und entwendeten Schmuck im Wert von 1500 Euro sowie 1700 Euro Bargeld.
Einbruch in Mannheim: Schmuck und Bargeld gestohlen

Mannheim (ost)
Unbekannte brachen am Dienstag zwischen 10:00 Uhr und 14:00 Uhr in eine Wohnung in der Beethovenstraße ein.
Die Täter zwangen die Wohnungstür gewaltsam und drangen so ein.
In der Wohnung wurden mehrere Räume nach Wertgegenständen durchsucht.
Gestohlen wurden Schmuck im Wert von ca. 1500 Euro und etwa 1700 Euro Bargeld.
Die Täter konnten unerkannt entkommen.
Das Fachdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg führt die Ermittlungen wegen Wohnungseinbruchdiebstahls durch.
Personen, die am Dienstag zur genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 0621/174-4444 beim Hinweistelefon der Kriminalpolizei zu melden.
Präventionstipps der Polizei – so schützen Sie sich vor Wohnungseinbruch:
– Terrassentüren und Fenster sichern: Terrassentüren und leicht
erreichbare Fenster sind oft das Ziel. Sie sollten
auch bei kurzer Abwesenheit vollständig geschlossen und
verriegelt werden.
– Gartentore und Zugänge verschließen: Ein unverschlossenes
Gartentor kann Tätern den Zugang zum Grundstück erleichtern.
Auch Nebeneingänge und Zugänge zum Haus sollten immer gesichert
und verschlossen sein.
– Wertgegenstände nicht offen zugänglich aufbewahren: Schmuck,
Bargeld und andere Wertgegenstände sollten möglichst nicht an
leicht auffindbaren Stellen aufbewahrt werden. Eine sichere
Verwahrung kann den Verlust im Falle eines Einbruchs begrenzen.
– Abwesenheit möglichst nicht erkennbar machen: Bei längerer
Abwesenheit können Vertrauenspersonen nach dem Rechten sehen
(Briefkästen leeren, Rollläden bedienen).
– Einbruchhemmende Sicherungstechnik nachrüsten: Hochwertige
Schlösser, Sicherheitsriegel und einbruchhemmende Türen und
Fenster erhöhen die Schutzwirkung erheblich.
– Im Falle eines Einbruchs nichts verändern: Wer einen Einbruch
feststellt, sollte die Wohnung oder das Haus möglichst nicht
betreten, nichts anfassen oder aufräumen. Dadurch können
wichtige Spuren für die Ermittlungen erhalten bleiben.
– Kriminalpolizeiliche Beratung nutzen: Die Polizei bietet
kostenlose und neutrale Beratung zum technischen Einbruchschutz
an – direkt vor Ort in den Kriminalpolizeilichen
Beratungsstellen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbruchsfälle registriert, was die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








