Unbekannte drangen in ein Wohnhaus ein und durchwühlten sämtliche Schubladen und Vitrinen. Die Polizei sucht nach den Tätern und bittet um Hinweise.
Einbruch in Ulm

Ulm (ost)
Der Einbruch fand vermutlich zwischen dem 15. Juli und dem 22. August im Poppenreuteweg statt. Die Täter stiegen auf den Balkon eines Mehrfamilienhauses. Von dort gelangten sie durch ein Fenster in die Wohnung. Innerhalb der Wohnung durchsuchten sie alle Schubladen, Vitrinen und Taschen. Danach flüchteten sie durch ein Fenster und konnten unerkannt entkommen. Die Polizei Ulm hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach den Verantwortlichen. Diese nutzten vermutlich die Abwesenheit der Bewohner im Urlaub aus. Spezialisten der Kriminalpolizei sicherten die Spuren. Es muss noch festgestellt werden, ob die Täter etwas gestohlen haben. Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Ulm unter Tel. 0731/188-3812 zu melden.
Prävention:
Die Polizei bietet zahlreiche Ratschläge, wie sich Privatpersonen oder Unternehmer vor Einbruch und Diebstahl schützen können. Dafür gibt es bei den Polizeidienststellen im Land kriminalpolizeiliche Beratungsstellen. Für die Bewohner der Region ist diese unter Tel. 0731/188-1444 erreichbar. Sie informiert kostenlos, unabhängig, produktneutral und kompetent darüber, welche Sicherheitsmaßnahmen am Haus sinnvoll sind. Zusätzlich bietet die Polizei Tipps unter www.k-einbruch.de an.
++++1659827 (JC)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Darunter waren 589 männliche Verdächtige und 87 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 653 männliche und 80 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








