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Einbruch in Waffengeschäft in Waldbronn

Drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft nach Festnahme am Tatort. Anwohner alarmierten die Polizei.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Gemeinsame Erklärung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:

In den frühen Morgenstunden des Samstags sollen drei männliche Verdächtige in ein Waffengeschäft in Waldbronn eingedrungen sein. Die drei Männer wurden sofort am Tatort festgenommen und befinden sich jetzt in Untersuchungshaft.

Nach den aktuellen Ermittlungen sollen sich ein algerischer Staatsbürger und zwei französische Staatsangehörige um 05:40 Uhr gewaltsam Zugang zu einem Waffengeschäft in Waldbronn verschafft haben.

Die Anwohner alarmierten sofort die Polizei.

Als die ersten Streifenwagen eintrafen, stand einer der Verdächtigen mit einer Axt in der Hand vor dem betroffenen Gebäude. Die anderen beiden mutmaßlichen Einbrecher waren anscheinend noch im Laden und hatten einen Vorschlaghammer bei sich. Die Polizisten nahmen die drei Männer dann widerstandslos fest und durchsuchten das Fluchtfahrzeug, in das die Verdächtigen anscheinend bereits mehrere Taschen mit Waffenzubehör geladen hatten.

Es stellte sich heraus, dass das Fahrzeug anscheinend kurz vor der Tat in Frankreich gestohlen worden war.

Die drei Beschuldigten im Alter von 15, 16 und 28 Jahren wurden noch am Samstag einem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe jeweils Haftbefehl erließ und die Untersuchungshaft gegen die Beschuldigten anordnete.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 653 deutlich höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 80. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 Verdächtige männlich, 36 weiblich und 165 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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