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Einbruch in Warenlager eines Elektrohändlers in Mannheim

Unbekannte Täter stehlen Mobiltelefone im niedrigen sechsstelligen Bereich aus Elektrogeschäft in der Memelstraße. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

In der Nacht von Dienstag, dem 6. Oktober 2026, auf Mittwoch, den 7. Oktober 2026, drangen mehrere bisher unbekannte Täter in ein Geschäft für Mobiltelefone in der Memelstraße ein.

Um 01:20 Uhr fuhren sechs Täter mit zwei Fahrzeugen vor das Lager des Elektrohändlers. Sie hoben das Rolltor an und öffneten es, um Zugang zum Lager zu erhalten. Dort stahlen sie mehrere Kartons mit Mobiltelefonen, luden sie in die Kofferräume der beiden Fahrzeuge und flüchteten in Richtung B44. Der Schaden durch den Diebstahl wird auf eine niedrige sechsstellige Summe geschätzt.

Nach bisherigen Informationen handelt es sich bei den Fahrzeugen um einen schwarzen BMW und einen blauen VW.

Bereits am Dienstagmorgen, dem 22. September 2026, gab es einen Einbruch in dasselbe Geschäft, über den wir bereits berichtet haben (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6356790). Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt, wird derzeit vom Fachdezernat für Eigentumsdelikte der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg untersucht.

Personen, die verdächtige Beobachtungen in der Memelstraße gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden. Dies gilt auch für Beobachtungen vor der Tat, die auf eine Ausspähung des Tatorts hindeuten könnten. Anwohner mit Videokameras werden gebeten, ihre Aufnahmen auf Auffälligkeiten zu überprüfen. Besonders interessant sind Aufnahmen vom Tatzeitpunkt, auf denen der schwarze BMW oder der blaue VW zu sehen sind, sowohl bei der Anfahrt als auch bei der Flucht. Hinweise nimmt das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon unter der Telefonnummer 0621 174-4444 entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

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