Polizei identifiziert zwei 17-jährige Verdächtige nach einer Serie von Einbrüchen in Spaichingen, die einen Sachschaden von 20.000 Euro verursachten.
Einbruchserie geklärt: Jugendliche Tatverdächtige ermittelt

Spaichingen (ost)
Seit Mai gab es in Spaichingen eine Reihe von Einbrüchen, bei denen Polizeibeamte des Polizeireviers Spaichingen zwei jugendliche Tatverdächtige identifizieren konnten.
In der Nacht vom 23. auf den 24. Juli wurden vier Einbrüche von bisher unbekannten Tätern verübt. Die Einbrecher drangen gewaltsam in einen Bürocontainer eines Autohändlers in der Sallancher Straße, ein Blumengeschäft am Marktplatz sowie in das Manfred-Ulmer-Sportheim und die Umkleidekabinen des Sportvereins Spaichingen 08 e. V. ein. Die sofortigen Ermittlungen des Polizeireviers Spaichingen führten zu zwei 17-jährigen Tatverdächtigen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil erließ der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Rottweil Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der beiden Jugendlichen. Dabei konnten Polizeibeamte umfangreiche Beweismittel zu den Taten finden und sicherstellen.
Neben den Einbrüchen vom 23. auf den 24. Juli werden die Jugendlichen auch als Tatverdächtige für weitere fünf Einbruchdiebstähle in Betracht gezogen. Diese umfassen einen Einbruch in eine Bäckerei am Marktplatz, die Minigolfanlage am Prima Park, die Schillerschule sowie einen versuchten und vollendeten Einbruch in den Personalraum, den DLRG-Raum und den Kiosk des Freibads. Die Taten ereigneten sich im Zeitraum vom 10. Mai bis zum 9. Juli. Entsprechende Beweismittel zu den einzelnen Taten konnten sichergestellt werden.
Der durch die Einbrüche entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro. Der Wert des gestohlenen Guts wird auf etwa 3.500 Euro geschätzt.
Ob möglicherweise weitere Mittäter an den Taten beteiligt waren, wird Gegenstand weiterer Ermittlungen des Polizeireviers Spaichingen sein. Diese Ermittlungen dauern weiterhin an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 363 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 345 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 36 auf 39, und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 auf 211. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








