Zwei Täter versuchten in Wohnhaus einzubrechen, flüchteten bei Entdeckung durch Bewohnerin.
Einbruchsversuch in Niefern-Öschelbronn gescheitert

Niefern (ost)
Zwei bis dato unbekannte Verdächtige versuchten am Donnerstagmorgen in ein Wohnhaus in Niefern einzudringen.
Laut bisherigen Informationen klingelten die beiden Unbekannten gegen 10:02 Uhr mehrmals an der Haustür eines Wohnhauses in der Birkenstraße. Da die Bewohnerin nicht auf Besuch wartete, öffnete sie nicht die Tür. Kurz darauf hörte sie Geräusche von der hinteren Terrassentür.
Als sie zur Terrassentür ging, sah sie, dass die beiden Männer offensichtlich versuchten, sie gewaltsam zu öffnen. Als die Täter die Frau bemerkten, flüchteten sie zu Fuß in eine unbekannte Richtung.
Bei dem Einbruchsversuch wurde die Terrassentür beschädigt.
Die beiden Verdächtigen sollen etwa 18 bis 20 Jahre alt gewesen sein. Einer der Männer war komplett schwarz gekleidet und trug eine schwarze Jacke, eine schwarze Mütze und eine schwarze Sonnenbrille. Der zweite Verdächtige war in Grau oder Beige gekleidet und trug einen hellen Fischerhut.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die am Donnerstagmorgen in der Birkenstraße in Niefern verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder sonstige Hinweise haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.
Alexander Uhr, Pressestelle, Polizeipräsidium Pforzheim
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 345 Männer, 36 Frauen und 165 Nicht-Deutsche im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 Männer, 39 Frauen und 211 Nicht-Deutsche waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








