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Einbrüche am Hauptbahnhof Karlsruhe

Unbekannte Täter brachen Automaten auf, drangen in Gebäude ein. Polizei sucht Zeugen, beschreibt Täter und bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

In der Nacht von Montag auf Dienstag haben unbekannte Täter zwei Automaten aufgebrochen und versucht, in insgesamt drei Gebäude in der Nähe des Hauptbahnhofs einzudringen. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen sind die Täter gegen 03:00 Uhr durch ein Fenster in ein Hotelrestaurant am Bahnhofplatz eingedrungen. Ein Täter wurde als männlich beschrieben, zwischen 20 und 40 Jahren alt, mit sehr kurzen Haaren. Zur Tatzeit trug er dunkle Hosen mit hellen Streifen.

Gegen 04:00 Uhr versuchten die Täter, in einen Kiosk in der Karl-Hoffmann-Straße einzubrechen. Dieser Versuch scheiterte aus bisher unbekannten Gründen. Der Täter war anscheinend etwa 180 cm groß und schlank. Er hatte kurze, blonde Haare und trug dunkle Kleidung.

Später, gegen 06:30 Uhr, verschafften sich die Unbekannten über ein Fenster Zugang zu einem Geschäft und stahlen dort eine Geldkassette. Außerdem brachen sie einen Kassencontainer und einen Fotoautomaten im Stadtgarten auf.

Ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt, wird derzeit untersucht. Das Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter 0721 3411 zu melden.

Anna Breite-Diehl

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 432 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 345 Männer und 36 Frauen im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 363 und die weiblichen Verdächtigen auf 39. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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