In der Nacht auf Freitag wurden mehrere Einbrüche in Bühl, Achern und Lichtenau gemeldet. Die Täter erbeuteten Zigarettenschachteln und Softgetränke, der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.
Einbrüche in Bühl, Achern und Lichtenau

Bühl/Achern/Lichtenau (ost)
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag gab es innerhalb einer Stunde mehrere Einbrüche in Bühl, Achern und Lichtenau. Ersten Informationen zufolge versuchten drei bisher Unbekannte gegen 0:30 Uhr, durch das Aufbrechen von zwei Fenstern gewaltsam in einen Getränkemarkt in der Robert-Bosch-Straße in Bühl einzudringen. Danach sollen sie den Ort verlassen haben, ohne das Innere betreten zu haben. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Gegen 1 Uhr wurde ein Einbruch in einen Baumarkt in der Karl-Bold-Straße in Achern gemeldet und gegen 1:45 Uhr ein weiterer Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft ‚Im Gewerbegebiet‘ in Lichtenau. Während im Baumarkt mehrere Büros und Schränke ohne Diebesgut durchsucht wurden, erbeuteten die Einbrecher im Lebensmittelmarkt eine unbekannte Anzahl von Zigarettenschachteln und Softgetränken. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt, wird derzeit ermittelt. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können, werden gebeten, sich bei den ermittelnden Beamten der jeweiligen Polizeireviere zu melden.
Polizeirevier Bühl: 07223 99097-0
Polizeirevier Achern/Oberkirch: 07841 7066-0
/ph
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Darunter waren 589 männliche und 87 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche und 80 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








