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Einbrüche in Hirschberg an der Bergstraße

Am Samstag ereigneten sich in Großsachsen zwei Wohnungseinbrüche. Die Täter verursachten erheblichen Schaden und entwendeten Schmuck im fünfstelligen Wert.

Foto: Depositphotos

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Am Samstag ereigneten sich in Großsachsen, einem Ortsteil der Gemeinde Hirschberg an der Bergstraße, zwei Wohnungseinbrüche, bei denen eine bisher unbekannte Täterschaft erheblichen Schaden verursachte.

Zwischen 16:15 Uhr und 20:00 Uhr drangen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Ulmenstraße ein. Laut bisherigen Ermittlungen gelangte die Täterschaft über den Balkon im ersten Obergeschoss in das Gebäude und zerbrach die dortige Balkontür. Im Inneren wurden mehrere Räume und Schränke durchsucht. Schmuck im mittleren fünfstelligen Wert wurde gestohlen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird derzeit untersucht.

Zusätzlich brach eine bislang unbekannte Täterschaft zwischen 19:00 Uhr und 19:30 Uhr in mehrere Wohnungen eines Mehrparteienhauses in der Heinestraße ein. Alle Bewohner des Gebäudes waren zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht zu Hause. Die Täterschaft gelangte durch die Haustür des Wohngebäudes hinein und brach alle drei Wohnungstüren auf. Die betroffenen Wohnungen wurden dann durchsucht. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch unklar und wird untersucht. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro. Die Täterschaft verließ das Gebäude über ein Fenster im hinteren Teil des Erdgeschosses und floh in unbekannte Richtung.

Ob es eine Verbindung zwischen den beiden Taten gibt, wird unter anderem von der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg untersucht. Es werden Zeugen gesucht, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Ulmenstraße oder der Heinestraße gesehen haben. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621 174-4444 bei der kriminalpolizeilichen Hinweisstelle oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Tipps zur Einbruchsprävention:

Die aktuellen Fälle zeigen: Einbrecher nutzen jede Schwachstelle – sei es ungesicherte Balkontüren im Obergeschoss oder unsichere Hauseingangstüren in Mehrfamilienhäusern. Die Polizei empfiehlt daher:

Vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin mit dem Team der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle beim Referat Prävention des Polizeipräsidiums Mannheim.

Weitere Ratschläge und Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de und www.k-einbruch.de.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Darunter waren 589 männliche und 87 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche und 80 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

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