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Einbrüche in Merklingen und Ulm

Am Mittwoch begingen Einbrecher in Merklingen und Ulm Einbrüche. In Merklingen wurde Modeschmuck und Bargeld gestohlen, in Ulm muss die Beute noch ermittelt werden.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Der Einbruch in Merklingen fand zwischen 17 Uhr und 18.10 Uhr in der Lerchenweg statt. Ein Unbekannter hat ein Fenster im Erdgeschoss eines Zweifamilienhauses aufgebrochen und ist so hineingelangt. Anschließend hat der Täter mehrere Schränke durchsucht. Im Obergeschoss hat er auch die Wohnungstür aufgebrochen und mehrere Zimmer nach Wertgegenständen durchsucht. Er hat anscheinend Schmuck und etwas Bargeld aus beiden Wohnungen gestohlen, so die ersten Informationen.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich am Mittwoch in Ulm-Wiblingen. Zwischen 12 Uhr und 23 Uhr ist ein Unbekannter in eine Erdgeschosswohnung in der Johannes-Palm-Straße eingestiegen. Nachdem er die Terassentür aufgebrochen hatte, hat er mehrere Schränke im Wohnzimmer durchwühlt. Danach ist er geflohen und blieb unerkannt. Es muss noch ermittelt werden, ob er Beute gemacht hat.

In beiden Fällen hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Zeugenhinweise werden vom Polizeiposten Blaubeuren unter Tel. 07344/9635-0 sowie vom Polizeirevier Ulm-West unter Tel. 0731/188-3812 entgegengenommen.

Hinweis der Polizei:

Es ist wichtig, sich vor Einbrüchen zu schützen. Mechanische Sicherungen sollten oberste Priorität bei der Sicherheitsplanung haben. Sie sind entscheidend für einen effektiven Einbruchschutz. Alarmanlagen bieten zusätzlichen Schutz. Das Risiko, nach einem Alarm entdeckt zu werden, wird für Einbrecher dadurch deutlich erhöht. Außerdem wirken Alarmanlagen oder Bewegungssensoren abschreckend auf manche Täter.

++++2281261 2280448

Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 anstieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

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