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Einbrüche in Mühlacker-Dürrmenz

Am Mittwochabend entwendeten Unbekannte einen Tresor mit Goldschmuck und Bargeld, die Beute wird auf einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei unter 07231 186-4444 entgegen.

Foto: Depositphotos

Mühlacker (ost)

Am Mittwochabend ereigneten sich im Stadtteil Dürrmenz zwei Einbrüche.

Nach den bisherigen Erkenntnissen drang eine noch unbekannte Täterschaft zwischen 16:40 Uhr und 18:15 Uhr gewaltsam in ein Einfamilienhaus in der Öschelbronner Straße ein. Der oder die Täter schlugen die zur Straße hin gelegene Balkontür im ersten Obergeschoss ein und öffneten sie mit einem Hebelwerkzeug. Anschließend durchsuchten sie alle Räume. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand kam jedoch nichts abhanden.

Zwischen 17:30 Uhr und 19:30 Uhr suchten Einbrecher ein weiteres Wohnhaus in unmittelbarer Nachbarschaft auf. Indem sie ein Fenster im Erdgeschoss aufhebelten, verschafften sie sich Zugang zu den Wohnräumen, die sie daraufhin durchsuchten. Aus einem Schrank stahlen die Unbekannten einen Tresor, in dem sich Goldschmuck, Bargeld und weitere Wertgegenstände befanden. Der Wert der Beute wird auf einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag geschätzt. Vermutlich entkamen die Täter über eine Hintertür und die Terrasse in Richtung der benachbarten Felder.

Die Kriminalpolizei in Calw führt die Ermittlungen und ersucht Zeugen mit verdächtigen Beobachtungen, sich beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.

Melanie Konrad, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

In Baden-Württemberg stieg die Zahl der registrierten Einbruchsfälle von 4.508 im Jahr 2022 auf 5.204 im Jahr 2023, also um rund 15,4 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 787 auf 826, während die Zahl der Tatverdächtigen von 676 auf 733 zunahm. Darunter waren 2022 insgesamt 589 Männer und 87 Frauen, 2023 waren es 653 Männer und 80 Frauen. Die Zahl der nicht deutschen Tatverdächtigen stieg von 316 auf 432. Zum Vergleich: Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 27.061 Fällen die meisten Einbrüche in Deutschland – rund fünfmal so viele wie Baden-Württemberg.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

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