Ein Dieb brach in eine Küche ein und stahl Bargeld und Süßigkeiten. Ein Motorradfahrer verlor die Kontrolle und wurde schwer verletzt.
Einbrüche und Verkehrsunfälle im Landkreis Schwäbisch Hall

Aalen (ost)
Schwäbisch Hall: Eindringen in die Küche
Ein Einbrecher hat sich zwischen Dienstag um 14:30 Uhr und Mittwoch um 06:00 Uhr Zugang zu einem Küchengebäude einer sozialen Einrichtung im Sudentenweg verschafft. Der Dieb hat Bargeld und eine Packung Süßigkeiten gestohlen und dann das Gebäude verlassen. Die Ermittlungen hat das Polizeirevier Schwäbisch Hall aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0791 4000.
Gerabronn: Verletzter Motorradfahrer bei Unfall
Am Mittwochmittag gegen 13:20 Uhr verlor ein 17-jähriger Motorradfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, als er die L1037 befuhr. Er prallte gegen die Leitplanke am rechten Fahrbahnrand und wurde schwer verletzt. Der 17-Jährige wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand auch Sachschaden in Höhe von etwa 3500 Euro.
Crailsheim: Unfall unter Alkoholeinfluss
Ein 45-jähriger georgischer Fahrer eines Nissan war am Mittwochabend gegen 22:15 Uhr auf der Nord-West-Umgehung in Richtung der B290 unterwegs. Beim Abbiegen nach rechts in die B290 geriet er auf die Gegenfahrspur und kollidierte mit einem entgegenkommenden 20-jährigen Peugeotfahrer, der gerade von der B290 auf die Nord-West-Umgehung abbog. Danach fuhr der 45-Jährige zunächst vom Unfallort weg und wurde kurz darauf von einer Streife angehalten. Die Polizeibeamten stellten fest, dass der Fahrer des Nissan stark unter Alkoholeinfluss stand. Es wurde eine Blutentnahme in einem Krankenhaus durchgeführt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 9000 Euro.
Schrozberg: Einbruch in Baumarkt
Am frühen Donnerstagmorgen gegen 03:00 Uhr gelangten Einbrecher in einen Baumarkt in Sigisweiler. Dort brachen sie gewaltsam einen Tresor auf und stahlen Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Ermittlungen hat das Polizeirevier Crailsheim übernommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07951 4800.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen rückläufigen Trend. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (28389) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (4031). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10,38% aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0,57% ausmachten. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 85,09%. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








