Die Feuerwehr Weinheim hatte acht Einsätze an einem heißen Samstag bei hohen Temperaturen im Stadtgebiet. Von Wohnungsöffnung bis Brandbekämpfung wurden vielfältige Einsatzlagen professionell abgearbeitet.
Einsatzreicher Samstag für die Feuerwehr Weinheim

Weinheim (ost)
Die Feuerwehr Weinheim hatte einen arbeitsreichen Samstag. Innerhalb weniger Stunden mussten die Einsatzkräfte mehrmals im Stadtgebiet eingreifen. Bereits über den Brand eines Trafohäuschens in Lützelsachsen mit dem anschließenden Stromausfall sowie über die Unterstützung eines beatmungspflichtigen Patienten während des Stromausfalls wurde bereits gesondert berichtet.
Der Einsatz begann kurz nach 7:00 Uhr. In der Konrad Adenauer Straße wurde die Weinheimer Feuerwehr zu einer gemeldeten Wohnungsöffnung gerufen. Es gab den Verdacht auf eine hilflose Person in einer Wohnung. Noch bevor die Feuerwehr eingreifen konnte, wurde die Tür geöffnet. Ein Eingreifen der Einsatzkräfte war nicht mehr notwendig.
Gegen 15:30 Uhr wurde die Feuerwehr in die Bahnhofstraße gerufen. Dort wurde ein brennender Gully gemeldet. Das Feuer wurde mit dem Schnellangriff eines Löschfahrzeugs gelöscht und anschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Nachdem keine erhöhten Temperaturen mehr festgestellt wurden, konnte der Einsatz beendet werden.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass achtlos weggeworfene Zigarettenkippen insbesondere bei der aktuellen Hitze eine erhebliche Brandgefahr darstellen. Schon kleinste Glutreste können trockene Vegetation oder brennbare Ablagerungen entzünden.
Gegen 16:30 Uhr wurde die Feuerwehr Weinheim zur Unterstützung der Werkfeuerwehr Freudenberg in die Straße Am Technologiepark gerufen. Dort hatte die Brandmeldeanlage eines Industriegebäudes ausgelöst. Die Werkfeuerwehr hatte die Lage bereits überprüft und konnte schnell Entwarnung geben. Die Feuerwehr Weinheim musste nicht weiter eingreifen.
Nur wenige Minuten später, gegen 16:45 Uhr, wurde die Abteilung Stadt zu einer Aufzugsöffnung in die Theodor Heuss Straße gerufen. Eine Person steckte zwischen zwei Geschossen in einem steckengebliebenen Aufzug. Bewohner hatten bereits den Maschinenraum geöffnet und erste Maßnahmen ergriffen. Da eine Notablassung nicht möglich war, wurde der Aufzug stromlos geschaltet. Nachdem der Aufzugsmonteur eingetroffen war, konnte die eingeschlossene Person unverletzt befreit werden. Ein Rettungsdienst war nicht erforderlich.
Kurz vor 18:00 Uhr gab es bereits den nächsten Einsatz. In der Mozartstraße war ebenfalls eine Person in einem Aufzug eingeschlossen. Die Feuerwehr öffnete den Aufzug und rettete die Person mit einer Leiter aus dem Fahrstuhl. Die betroffene Person blieb unverletzt. Nachbarn versorgten sie anschließend mit Getränken.
Gegen 18:30 Uhr wurden die Abteilungen Lützelsachsen-Hohensachsen und Stadt gemeinsam mit der Drehleiter in die Wintergasse gerufen. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei einem medizinischen Notfall. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die betroffene Person schonend mit der Drehleiter aus dem Gebäude gerettet und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Mit diesen Einsätzen, dem Trafohausbrand in Lützelsachsen, dem damit verbundenen Stromausfall sowie der Unterstützung eines beatmungspflichtigen Patienten war die Feuerwehr Weinheim am Samstag über viele Stunden hinweg nahezu ohne Unterbrechung bei hohen Außentemperaturen im Einsatz. Die Einsatzkräfte arbeiteten eng mit Polizei, Rettungsdienst, Werkfeuerwehr und Fachdiensten wie den Stadtwerken Weinheim zusammen, um die vielfältigen Einsatzlagen im gesamten Stadtgebiet zügig und professionell abzuarbeiten.
Quelle: Presseportal








