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Ellwangen: Busfahrer mit Messer attackiert,16-Jähriger bedroht Busfahrer mit Messer, Angriff in Heidenheim, Jugendlicher in Untersuchungshaft

Ein 16-Jähriger attackierte den Busfahrer mit einem Messer, der Fahrer konnte dem Angriff ausweichen. Der Jugendliche befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Am MITTWOCH (25.03.2025) gegen 19 Uhr ereignete sich der Vorfall beim ZOH. Ein 16-jähriger Jugendlicher mit marokkanischer Staatsangehörigkeit betrat den Bus ohne einen Fahrschein zu kaufen oder vorzuzeigen, woraufhin der 42-jährige Busfahrer ihn ansprach. Der Jugendliche zog ein Messer aus seinem Rucksack und bedrohte den Fahrer. Der Busfahrer konnte sich hinter einer Plexiglasscheibe im Bus in Sicherheit bringen, während der alkoholisierte Jugendliche versuchte, den Fahrer mit Stich- und Schnittbewegungen in Richtung der Scheibe anzugreifen. Der Busfahrer entkam dem Angriff und der 16-Jährige flüchtete aus dem Bus. Die Polizei konnte den Verdächtigen kurz darauf in der Nähe des Bahnhofs widerstandslos festnehmen. Das mutmaßliche Tatmesser, ein Küchenmesser, wurde im Rucksack des Beschuldigten gefunden und sichergestellt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen wurde der Verdächtige am Freitag dem Haftrichter beim Amtsgericht Heidenheim vorgeführt. Der Haftrichter erließ einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags. Der bereits vorbestrafte 16-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der Kriminalpolizei Heidenheim dauern an.

++++0559570

Staatsanwaltschaft Ellwangen, Tel. 07961/810

Polizeipräsidium Ulm, Thomas Hagel, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 338 Fälle, von denen 312 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 345 Männer und 36 Frauen im Jahr 2022, während es 363 Männer und 39 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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