Ein 20-jähriger Fahrer wurde mit einem nicht versicherten und manipulierten E-Scooter erwischt. Er stand auch unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln.
Endingen am Kaiserstuhl: Unter Drogeneinfluss mit E-Scooter unterwegs

Freiburg (ost)
Landkreis Emmendingen
In der Stadt Endingen am Kaiserstuhl, genauer gesagt in den Ortsteilen Kiechlinsbergen und Königschaffhausen
Am Freitagabend, den 16.10.2026 um 23:40 Uhr, stellte eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Emmendingen fest, dass ein E-Scooter mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Endinger Straße von Kiechlinsbergen nach Königschaffhausen fuhr.
Bei der anschließenden Überprüfung wurden bei dem 20-jährigen Fahrer des Fahrzeugs mehrere Verstöße gegen das Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht festgestellt: Der Elektro-Roller war nicht haftpflichtversichert und das am Fahrzeug angebrachte Kennzeichen gehörte zu einem anderen Zweirad. Es wird auch vermutet, dass die Betriebserlaubnis erloschen ist, da die zulässige Höchstgeschwindigkeit durch technische Änderungen deutlich überschritten wurde. Zudem gab es Hinweise auf den Konsum von berauschenden Substanzen durch den Fahrer.
Nach einer Blutentnahme und der Sicherstellung des Elektrorollers durfte der Fahrer zu Fuß weiter am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen.
Der junge Mann wird sich nun vor Gericht wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Urkundenfälschung und der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss verantworten müssen.
RE/ow
FLZ/js
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 32420 auf 30714 zurück. Von den Verdächtigen waren 28389 männlich, 4031 weiblich und 10727 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








