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Engen: Betrug durch falschen Bankmitarbeiter

Eine Frau wurde um mehrere tausend Euro betrogen, nachdem sie auf eine gefälschte E-Mail reagierte und sich von einem falschen Bankmitarbeiter täuschen ließ.

Foto: unsplash

Engen (ost)

Am Dienstag wurde eine Frau von einem falschen Bankmitarbeiter betrogen und um mehrere tausend Euro erleichtert. Zuerst erhielt die 54-jährige Frau eine E-Mail ihrer Hausbank, in der auf ein Sicherheitsproblem beim Online-Banking hingewiesen wurde. Kurz darauf kontaktierte sie ein Unbekannter, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Der Betrüger überredete die Frau, unter dem Vorwand, bereits rechtswidrig abgebuchtes Geld zurückzubekommen, ihre SecureApp zu öffnen und mehrere Überweisungsaufträge zu bestätigen. Nachdem die Frau insgesamt mehrere tausend Euro freigegeben hatte, beendete der Anrufer das Gespräch. Erst danach informierte die Frau ihre Bank und der Betrug wurde entdeckt.

Es ist noch unklar, ob die getätigten Transaktionen rückgängig gemacht werden können.

Seien Sie vorsichtig: Bestätigen Sie niemals Transaktionen oder Links, die Ihnen per E-Mail, SMS oder über unsichere Kanäle zugeschickt werden.

Seriöse Banken werden niemals unaufgefordert anrufen und um Passwörter, die Installation von Fernwartungssoftware, die Bestätigung von angeblichen Überweisungsaufträgen oder ähnliches bitten!

Geben Sie niemals Fernzugriff auf Ihr Mobiltelefon oder Laptop!

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und überprüfen Sie die Informationen durch direkten Kontakt mit der Bank.

Wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, wenden Sie sich sofort an Ihre Bank und dann an die Polizei!

Sprechen Sie insbesondere mit älteren Familienmitgliedern über solche Betrugsversuche und sensibilisieren Sie sie dafür.

Die Polizei empfiehlt, bei Verdachtsmomenten Anzeige zu erstatten, um weitere Fälle zu verhindern.

Bleiben Sie aufmerksam – Aufklärung und Vorsicht können viel bewirken.

Weitere Informationen zur Betrugsprävention und Sicherheit finden Sie auf der Website der Kriminalprävention der Polizei unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps.

Quelle: Presseportal

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