Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft Bombe im Waldgebiet. Evakuierung verlief ruhig und sicher, 1.000 Anwohner betroffen.
Entschärfung Weltkriegsbombe in Stuttgart-Hoffeld

Stuttgart (ost)
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Regierungspräsidiums Stuttgart hat am Sonntag, 29. März, eine Weltkriegsbombe im Stuttgarter Stadtteil Hoffeld erfolgreich entschärft. Die Bombe war zuvor bei Sondierungsarbeiten in einem Waldgebiet entdeckt worden.
Feuerwehreinsatzleiter Michael Idler erklärte: „Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern herzlich für ihre Unterstützung und ihr besonnenes Verhalten. Durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte die Evakuierung ruhig und sicher durchgeführt und die Bombe erfolgreich entschärft werden.“
Für die Entschärfung mussten ein Sperrbereich eingerichtet und rund 1.000 Anwohnerinnen und Anwohner evakuiert werden. Darunter befanden sich auch etwa 250 Personen aus einer Senioreneinrichtung. Viele Bewohnerinnen und Bewohner des Betreuten Wohnens kamen vorübergehend bei Freunden und Verwandten unter.
Transport von pflegebedürftigen Personen
Die Evakuierung der Pflegeeinrichtung verlief reibungslos. Insgesamt 74 Bewohnerinnen und Bewohner sowie sieben weitere pflegebedürftige Personen aus privaten Haushalten wurden mit Krankentransportwagen des Bevölkerungsschutzes in andere Einrichtungen verlegt. Für die übrigen Betroffenen stand eine Notunterkunft in der Sport- und Versammlungshalle Degerloch zur Verfügung. Rund 40 Personen nutzten dieses Angebot und wurden vor Ort betreut.
Entschärfung am späten Vormittag
Nachdem der Sperrbereich gegen 11:15 Uhr durch die knapp 100 Polizeikräfte vollständig evakuiert war, begann der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung. Gegen 13:15 Uhr konnte die Bombe erfolgreich unschädlich gemacht werden. Anschließend wurden alle Sperrmaßnahmen aufgehoben.
Die evakuierten Seniorinnen und Senioren kehren im Laufe des Nachmittags in ihre Einrichtung zurück. Der Einsatz kann voraussichtlich gegen 17 Uhr abgeschlossen werden.
Insgesamt waren mehr als 250 haupt- und ehrenamtliche Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz im Einsatz, darunter das Deutsche Rote Kreuz, die DLRG, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst sowie Mitarbeitende der Landeshauptstadt Stuttgart.
Stadt, Polizei und Feuerwehr informierte fortlaufend über Social Media, einen Liveticker auf der Website der Feuerwehr Stuttgart sowie über ein Bürgertelefon.
Quelle: Presseportal








