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Eppelheim: Radfahrer leistet Widerstand und beschädigt Streifenwagen

Ein betrunkener Radfahrer wehrte sich gegen die Polizei, verletzte sich und beschädigte einen Streifenwagen.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

In der Nacht von Freitag auf Samstag, knapp vor 01:00 Uhr, wurde einer Streife des Polizeireviers Heidelberg-Süd in Eppelheim ein Radfahrer auffällig, der sehr unsicher fuhr und in Schlangenlinien unterwegs war.

Bei der folgenden Verkehrskontrolle bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch beim Radfahrer. Ein freiwilliger Atemalkoholtest war trotz mehrerer Versuche nicht erfolgreich. Da er sogar Schwierigkeiten hatte, seinen Ausweis aus dem Geldbeutel zu nehmen und offensichtlich Probleme hatte, auf den Beinen zu bleiben, wurden ihm die weiteren Schritte erklärt.

Der Mann zeigte sich hier uneinsichtig und wurde zunehmend aggressiv. Aufgrund seines Verhaltens sollte er mit Handschellen fixiert werden. Dagegen wehrte sich der 39-Jährige und musste schließlich zu Boden gebracht werden. Er leistete Widerstand gegen diese Fixierung, trat gegen die Beamten und vervollständigte sein unrühmliches Verhalten, indem er die Polizisten beleidigte. Als er dann zum Streifenwagen gebracht wurde, schlug er plötzlich mit seinem Kopf gegen die Heckscheibe des Funkwagens, wodurch er diese stark beschädigte. Dabei verletzte er sich auch am Kopf.

Zur ärztlichen Versorgung wurde der Mann danach in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Dort wurde er behandelt und es wurde ihm aufgrund des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er aus dem Krankenhaus entlassen.

Der Fahrer sieht nun Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstand und tätlichen Angriffs gegen Polizeibeamte entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 10.355, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.733 Fälle aus, was 0,57% aller Unfälle entspricht. Der Großteil der Unfälle (85,09%) waren übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage waren 8,37% der Unfälle innerorts, 4,42% außerorts (ohne Autobahnen) und 1,1% auf Autobahnen. Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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