In Hockenheim wurden am 15. und 18. Mai gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr verübt. Die Bundespolizei sucht dringend Zeugen.
Erlangen: Unbekannte attackieren Zug, Zeugen gesucht

Hockenheim (ost)
Vor Kurzem kam es in der Eisenbahnstraße in Hockenheim, in der Nähe eines Supermarktes, zu zwei gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr. Nach Informationen der Deutschen Bahn an die Bundespolizei wurden am 15. Mai und am 18. Mai jeweils Beschädigungen an einem Zug sowie Steine im Gleisbereich festgestellt.
Am 15.05.2026 haben unbekannte Täter die S6 mit nicht identifizierten Gegenständen beworfen. Dies geschah gegen 19:58 Uhr, kurz vor der Ankunft am Bahnhof Hockenheim und wurde vom Zugpersonal bemerkt. Die Polizei fand keine Hinweise auf die Täter. Ein Fenster des Zuges wurde beschädigt, die Höhe des Schadens ist unbekannt. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am 18.05.2026 um 18:00 Uhr am selben Ort. Unbekannte Personen legten Steine von einer benachbarten Baustelle auf die Schienen. Die S6 überfuhr die Steine auf dem Weg nach Oftersheim, ohne erkennbaren Schaden zu nehmen. Die Bundespolizei fand vor Ort Steinsplitter auf den Schienen.
In beiden Fällen wird nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Die Bundespolizei bittet um Zeugenaussagen. Zeugen können sich telefonisch unter der Nummer 0721 120160 oder über das Kontaktformular auf www.bundespolizei.de melden. Auch jede Polizeidienststelle nimmt Hinweise entgegen.
Die Bundespolizei warnt vor solchen Handlungen. Das Ablegen von Gegenständen – insbesondere Steinen – auf den Gleisen ist lebensgefährlich. Diese werden beim Überfahren zu Geschossen, die Personen in der Nähe schwer oder sogar tödlich verletzen können. Auch die Entgleisung des Zuges kann die Folge sein. Dies ist keine jugendliche Dummheit, sondern in jedem Fall strafbar.
Quelle: Presseportal








