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Erpressung von Fanartikeln in Nußloch – Zeugenaufruf

Ein Unbekannter drohte einem 19-Jährigen in Nußloch Schläge an, um seine TSG Hoffenheim Fanartikel zu bekommen. Der Täter entkam mit Beute in einem weißen Skoda Octavia, die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Am Samstag, dem 21.02.2026 gegen 08:30 Uhr wurde ein junger Mann in Nußloch von einem Fremden aufgefordert, seine TSG Hoffenheim Fanartikel herauszugeben. Der 19-jährige Mann kehrte gerade von der Sparkassenfiliale in der Hauptstraße zu seinem Auto zurück, als ihm der Unbekannte den Weg versperrte und damit drohte, ihn zu schlagen, wenn er ihm nicht seinen Fan-Pullover übergab. Es wird berichtet, dass der Unbekannte sogar am Pullover des Mannes gezogen hat. Nachdem er zunächst den geforderten Pullover abgegeben hatte, forderte der Täter auch sein T-Shirt und seinen Schal des gleichen Vereins. Der Täter flüchtete mit seiner Beute in einem weißen Skoda Octavia mit einem Kennzeichen aus Hannover. Er wird auf etwa 35 Jahre alt und 180 cm groß geschätzt. Er hat kurze braun-blonde Haare und einen Vollbart, und trug eine dunkelblaue Jogginghose, eine dunkle Pufferjacke und hellblaue Sneaker. Die Kriminalpolizei in Heidelberg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung aufgenommen. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der 0621/174-4444 beim Hinweistelefon der Kriminalpolizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2602 auf 3202, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2369 auf 2906 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 233 auf 296 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

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