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Esslingen am Neckar: Einbrüche; Brände; Zeugenaufruf nach Unfallflucht; Mann in psychischem Ausnahmezustand

Einbruch in Wohnhaus in Hülben: Täter drang durch Doppelfenster ein und entwendete Bargeld. Polizei ermittelt.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Hülben (RT): Einbruch

Am Samstagnachmittag wurde in ein Wohnhaus in der Hermann-Hesse-Straße in Hülben eingebrochen. Zwischen 15 Uhr und 15.20 Uhr drang der Täter gewaltsam durch ein Doppelfenster in das Einfamilienhaus ein. Er durchsuchte zahlreiche Schränke auf der Suche nach Diebesgut und stahl Bargeld. Die Ermittlungen wurden vom Polizeirevier Metzingen in Zusammenarbeit mit Kriminaltechnikern aufgenommen.

Esslingen (ES): Brand einer Gartenhütte

Die Gründe für den Brand einer Gartenhütte in der Kleingärtneranlage Beckenhau in Esslingen in der Nacht zum Sonntag sind noch unklar. Gegen 2.30 Uhr bemerkte ein Zeuge Rauch und Flammen, die von der Gartenhütte ausgingen, und alarmierte die Rettungskräfte. Als sie eintrafen, stand das Gebäude in Vollbrand, konnte aber gelöscht werden. Niemand wurde verletzt. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit vier Fahrzeugen und 24 Kräften. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Kirchheim unter Teck / Altdorf (ES): Einbrüche in Wohnhäuser

Am Samstag wurden der Polizei zwei Einbrüche im Landkreis Esslingen gemeldet. Zwischen Freitagabend 18 Uhr und Samstagmorgen 10 Uhr drang ein Unbekannter in ein Einfamilienhaus in der Jusistraße in Kirchheim unter Teck ein und durchsuchte das Inventar. Ob er Beute machte, wird noch ermittelt. Zwischen 13.30 Uhr und 20.15 Uhr brach ein Unbekannter gewaltsam über die Terrassentür in ein Wohnhaus im Langäckerweg in Altdorf ein. Er durchsuchte zahlreiche Schränke und stahl Bargeld und Schmuck. Anschließend flüchtete er mit der Beute. In beiden Fällen wurden Spurensicherungsexperten hinzugezogen.

Neckartailfingen (ES): Vorfahrt missachtet und weitergefahren (Zeugenaufruf)

Ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 312, Höhe der Anschlussstelle Neckartailfingen, am Samstagmittag gegen 13.15 Uhr führte zu zwei Leichtverletzten und hohem Sachschaden. Ein Lastwagenfahrer fuhr auf die B 312 in Richtung Reutlingen, ohne die Vorfahrt eines herannahenden Mercedes aus Richtung Stuttgart zu beachten. Der Mercedes-Fahrer musste eine Gefahrenbremsung durchführen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Zwei weitere Fahrzeuge fuhren auf den Mercedes auf. Bei den Zusammenstößen wurden drei Personen leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Der Lastwagenfahrer setzte seine Fahrt fort. Die Verkehrspolizei Esslingen bittet um Hinweise zum Unfall und zum flüchtenden Lastwagen.

Kusterdingen (TÜ): Einbrecher unterwegs

Am Samstagabend brachen Unbekannte in ein Wohnhaus in der Jahnstraße ein. Gegen 19 Uhr meldete ein Bewohner den Einbruch. Die Täter gelangten gewaltsam durch ein Kellerfenster ins Haus. Sie durchsuchten die Räume, verließen das Haus und flüchteten. Es ist noch unklar, ob sie Beute machten. Die Ermittlungen werden vom Polizeirevier Tübingen in Zusammenarbeit mit der Spurensicherung der Kriminalpolizei durchgeführt.

Rottenburg am Neckar (TÜ): Kaminbrand im Einfamilienhaus

Am Samstagmorgen erforderte ein Kaminbrand den Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Schornsteinfeger. Die Einsatzkräfte rückten in die Straße Hoher Markstein im Ortsteil Kiebingen aus, nachdem Flammen aus dem Schornstein eines Wohnhauses gemeldet wurden. Vor Ort bestätigte sich der Gebäudebrand nicht, daher wurde kontrolliert abgebrannt. Es entstand kein Sachschaden.

Mössingen (TÜ): Nach Bedrohung von Polizeibeamten in Fachklinik eingeliefert

Ein Mann in einem psychischen Ausnahmezustand wurde am Samstagabend von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und in eine Fachklinik gebracht. Die Polizei wurde gegen 23 Uhr wegen Ruhestörung aus einer Wohnung in der Rostocker Straße gerufen. Der Mann bewegte sich mit einer scheinbar scharfen Schusswaffe auf die Beamten zu, woraufhin ein Beamter seine Waffe einsetzte, den Mann jedoch verfehlte. Der Mann wurde überwältigt und in die Fachklinik gebracht. Es stellte sich heraus, dass die Waffe eine Schreckschusswaffe war und ein Messer am Mann gefunden wurde. Die Ermittlungen dauern an.

Meßstetten / Geislingen (ZAK): Einbrüche

In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab es zwei Einbrüche im Zollernalbkreis. Am Samstagnachmittag beobachteten Zeugen, wie zwei Täter in der Unterdorfstraße in Meßstetten in ein Einfamilienhaus eindrangen. Als der Hund anschlug, flohen die Täter. Ob etwas gestohlen wurde, wird noch ermittelt. In der Nacht zum Sonntag drang ein Einbrecher über ein gekipptes Kellerfenster in einen Aussiedlerhof in Geislingen ein und durchsuchte die Räume. Der Bewohner erwischte den Täter, der ohne Beute floh. Eine Fahndung blieb erfolglos.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 432. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 im Jahr 2022 auf 34.877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 im Jahr 2022 auf 30.714 im Jahr 2023 zurück. Unter den Verdächtigen waren 28.389 Männer und 4.031 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 im Jahr 2022 auf 11.419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon hatten 33630 Unfälle Personenschäden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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