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Esslingen am Neckar: Verkehrsunfall im Berger Tunnel

Am Mittwochnachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 27-Jahre alter Mann leicht verletzt wurde und sich die mutmaßliche Unfallverursacherin vom Unfallort entfernte.

Foto: Depositphotos

Stuttgart – Ost (ost)

Am 24.12.2025 am Mittwochnachmittag ereignete sich im Berger Tunnel (Bundesstraße 14) ein Verkehrsunfall, bei dem ein 27-jähriger Mann leichte Verletzungen erlitt und die vermeintliche Unfallverursacherin vom Unfallort wegflohen ist. Um 15.30 Uhr fuhr ein 27-jähriger Fahrer eines blauen Audi A3 auf der Cannstatter Straße (B14) in Richtung Esslingen am Neckar. Nach bisherigen Informationen fuhr eine unbekannte Autofahrerin mit einem weißen Mercedes A-Klasse direkt hinter dem Audi und hupte mehrmals und betätigte auch die Lichthupe. Als sich die Fahrzeuge im Berger Tunnel befanden, überholte die Mercedes-Fahrerin, die auf dem rechten Fahrstreifen fuhr, den Audi und zeigte dem Audi-Fahrer den Mittelfinger. Danach soll sie angeblich den Audi abgedrängt haben, woraufhin der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und gegen den linken Bordstein sowie die Tunnelwand prallte. Einige Meter weiter kam der Audi auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Der Fahrer des Audi wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Audi und an der Tunnelwand entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Die weiße Mercedes A-Klasse fuhr ohne anzuhalten in Richtung Esslingen weiter. Die Mercedes-Fahrerin soll eine etwa 55-jährige, dunkelhäutige Frau gewesen sein. Außerdem soll sie schwarze Haare gehabt und zum Zeitpunkt des Unfalls eine Brille getragen haben. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei Stuttgart zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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