Ein betrunkener Autofahrer gefährdete mehrere Verkehrsteilnehmer in Karlsruhe, fuhr über rote Ampeln und wurde gestoppt. Polizei sucht Zeugen.
Ettlingen: Alkoholisierter Autofahrer gefährdet Verkehrsteilnehmer

Karlsruhe (ost)
Ein betrunkener Autofahrer fuhr am späten Dienstagabend mit offensichtlich stark überhöhter Geschwindigkeit durch Karlsruhe und brachte dabei wahrscheinlich mehrere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.
Nach den aktuellen Informationen war der 37-jährige Fahrer gegen 23:45 Uhr mit seinem Ford Kuga auf der Rheinhold-Frank-Straße in Richtung Ettlingen unterwegs. Er soll drei Kreuzungen mit etwa 100 km/h überquert haben, obwohl die Ampeln jeweils Rot zeigten. Ein unbekanntes Auto musste anscheinend auf Höhe der Brauerstraße nach links ausweichen, um einen Unfall zu vermeiden.
Von dort aus fuhr der Fahrer des Kuga auf die Landesstraße 605, wo er sein Auto zwischenzeitlich auf etwa 150 km/h beschleunigt haben soll.
An der Höhe des Golfplatzes verließ der Mann die L605 und bog dann auf die Wilhelm-Leuschner-Straße ab. Während seiner schnellen Fahrt soll der Beschuldigte auch eine bisher unbekannte Radfahrerin gefährdet haben, die die Straße überquerte.
Die alarmierten Polizisten stoppten schließlich die Fahrt des 37-Jährigen in der Otto-Wels-Straße in Oberreut und führten eine Verkehrskontrolle durch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,5 Promille. Die Beamten zogen daraufhin seinen Führerschein ein. Er muss nun unter anderem mit einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen.
Das Polizeirevier Karlsruhe-West hat die weiteren Untersuchungen übernommen und bittet Zeugen und möglicherweise gefährdete Verkehrsteilnehmer, sich unter 0721 666 3611 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Fabian Sauer, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








