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Ettlingen: Autofahrer entzieht sich Kontrolle und verursacht Unfall

Ein 20-jähriger Mercedes-Fahrer entzog sich einer Polizeikontrolle und verursachte einen Verkehrsunfall. Die Beifahrerin wurde leicht verletzt, der Fahrer flüchtete zu Fuß.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Ein Mercedes-Fahrer im Alter von 20 Jahren entzog sich am späten Samstagabend einer Polizeikontrolle und verursachte daraufhin einen Verkehrsunfall.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen fuhr der junge Fahrer gegen 23:20 Uhr im Lindenweg und geriet dort in eine Kontrollstelle des Polizeireviers Ettlingen. Zuerst schien es, als würde er das Fahrzeug anhalten wollen. Später setzte er jedoch plötzlich seine Fahrt fort und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Mörscher Straße.

Bei der sofort eingeleiteten Fahndung entdeckten die Beamten den Mercedes schließlich in einem Grünstreifen der Mörscher Straße. Der 20-Jährige schien zuvor die Kontrolle über das Fahrzeug verloren zu haben und prallte dann gegen einen Baum. Danach flüchtete er offenbar zu Fuß weiter.

Die 22-jährige Beifahrerin blieb am Unfallort und wurde leicht verletzt von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Beamten unter anderem ein Messer, geringe Mengen an Betäubungsmitteln und Bargeld.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte der Verursacher des Unfalls inzwischen identifiziert werden und es stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Der 20-Jährige wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Verantwortung gezogen.

Das Polizeirevier Ettlingen und die Verkehrspolizei Karlsruhe haben die Untersuchungen übernommen.

Anna Breite-Diehl, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 36787 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 32420, davon waren 28389 männlich, 4031 weiblich und 10727 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 37873, wovon 34877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30714, davon waren 26963 männlich, 3751 weiblich und 11419 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% entspricht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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