Unbekannte Täter brachen in Wohnhaus ein. Einbrecher gelangten über ein gekipptes Fenster in den Keller und hebelten Türen auf. Sach- und Diebstahlschaden noch unbekannt.
Ettlingen: Polizei sucht Zeugen nach Einbruch

Karlsruhe (ost)
Bisher unbekannte Täter brachen zwischen Freitagmorgen um 04:00 Uhr und Dienstagmorgen um 09:50 Uhr in ein Wohnhaus in Ettlingen ein.
Nach aktuellem Kenntnisstand betraten die Einbrecher anscheinend den Keller des Hauses im Hermann-Löns-Weg durch ein gekipptes Fenster.
Anschließend brachen die Täter gewaltsam mehrere Türen auf, um Zugang zu einer derzeit leerstehenden Erdgeschosswohnung und einer Wohnung im ersten Obergeschoss zu erhalten. Auf ihrer Beutezug durchsuchten die Eindringlinge alle Räume der Obergeschosswohnung und flüchteten dann wahrscheinlich wieder durch das Kellerfenster.
Die Höhe des entstandenen Sach- und Diebstahlschadens wird derzeit von der Polizei untersucht und kann noch nicht beziffert werden. Zeugen oder Informanten werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Sigrid Lässig, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 653 der Verdächtigen männlich, 80 weiblich und 432 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsdelikten in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt







