Vorsicht vor Anrufen von Betrügern, die vorgeben, die Polizei zu sein und Wertgegenstände zu sichern. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt Tipps zur Prävention.
Falsche Polizeibeamte in Waiblingen

Aalen (ost)
Derzeit gibt es in der Gegend um Waiblingen, vor allem in Hegnach und Hohenacker, eine Zunahme von Anrufen von „falschen Polizeibeamten“. Den Angerufenen wird vorgegaukelt, dass in der Nachbarschaft eingebrochen wurde, wodurch ihre Wertsachen unsicher seien und von der Polizei gesichert werden müssten. Bisher ist zum Glück noch kein Fall bekannt, bei dem es tatsächlich zu einer Übergabe von Wertgegenständen kam.
Die Polizei wird Sie niemals telefonisch kontaktieren, um Sie nach Ihrem Besitz an Wertgegenständen, Bargeld und deren Aufbewahrung zu fragen oder Sie aufzufordern, Ihre Wertgegenstände zu übergeben. Geben Sie am Telefon niemals Informationen über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse preis.
Die Polizei weist erneut auf diese verbreitete Betrugsmasche hin und bittet darum, insbesondere ältere Familienmitglieder oder Bekannte fortlaufend über diese hinterhältigen Vorgehensweisen der Kriminellen aufzuklären, um finanzielle Schäden zu vermeiden. Weitere Informationen dazu finden Sie im Internet auf der Website der Polizeilichen Kriminalprävention unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 im Jahr 2022 auf 1331 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








