Ein 20-jähriger Mercedes-Fahrer soll andere Verkehrsteilnehmer genötigt haben, indem er mit überhöhter Geschwindigkeit auf der B14 fuhr. Die Polizei sucht Zeugen.
Fellbach: Verdacht auf Nötigung im Straßenverkehr

Stuttgart-Bad Cannstatt/B14 (ost)
Ein junger Fahrer eines Mercedes im Alter von 20 Jahren wird verdächtigt, am Freitag (03.04.2026) mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit auf der B14 gefahren zu sein und dabei andere Verkehrsteilnehmer genötigt zu haben. Gegen 00.30 Uhr standen ein weißer Mercedes C43 und ein grauer VW Golf an einer Ampel auf der Gaißburger Brücke bei Rotlicht und aktivierten kurz die Warnblinker, was von einer Polizeistreife bemerkt wurde. Nachdem die Ampel auf Grün umsprang, setzten beide Fahrzeuge ihre Fahrt zunächst mit normaler Geschwindigkeit fort. Plötzlich beschleunigte der Fahrer des Mercedes sein Auto lautstark und fuhr dann mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Fellbach auf die B14. Die Polizei nahm die Verfolgung des Fahrzeugs auf, konnte jedoch aufgrund der starken Beschleunigung und hohen Geschwindigkeit des Mercedes C43 zunächst nicht aufschließen. Während der Fahrt soll der Mercedes-Fahrer anderen Verkehrsteilnehmern sehr nahe gekommen sein und mehrmals die Lichthupe betätigt haben. Kurz vor dem Kappelbergtunnel musste der 20-jährige Fahrer aufgrund des Verkehrs abbremsen und wurde daher von der Polizei eingeholt und gestoppt. Gegen den jungen Fahrer wird nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Nötigung im Straßenverkehr ermittelt, weshalb die Polizeibeamten seinen Führerschein und sein Mobiltelefon einbehielten. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei Stuttgart zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon sind 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85,09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








