Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Feuerwehr Weinheim im Einsatz

Die Feuerwehr Weinheim rückte wegen eines piepsenden Rauchwarnmelders in der Stettiner Straße aus. Das Geräusch war seit den frühen Morgenstunden zu hören.

Foto: Unsplash

Weinheim (ost)

Am Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr Weinheim zu einem privaten Rauchwarnmelder in der Stettiner Straße gerufen. Anwohner hatten ein kontinuierliches Piepsen aus einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Nach Angaben von Nachbarn war das Geräusch bereits seit den frühen Morgenstunden zu hören.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, war die Polizei bereits vor Ort. Das Piepsen konnte einem Balkon im oberen Stockwerk des Gebäudes zugeordnet werden. Um das Problem zu untersuchen, wurde die Drehleiter positioniert. Durch den Balkon und die Fenster verschafften sich die Einsatzkräfte einen Überblick über die betroffene Wohnung. Es stellte sich heraus, dass die Wohnung derzeit renoviert wird und keine Anzeichen für einen Schaden vorlagen.

Auf dem Balkon wurden zwei ausgelöste Rauchwarnmelder entdeckt. Die Geräte wurden mit Hilfe der Drehleiter entfernt und dann der Polizei übergeben. Da von außen ausreichend Einblick in die Wohnung möglich war und keine Anzeichen von Feuer oder Rauch vorhanden waren, war es nicht notwendig, die Wohnung zu betreten.

Nach Abschluss der Maßnahmen konnte der Einsatz beendet werden. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Hinweis der Feuerwehr Weinheim:

Rauchwarnmelder sind lebensrettend und ein wichtiger Teil des Brandschutzes. Um sicherzustellen, dass sie zuverlässig funktionieren und unnötige Feuerwehreinsätze vermieden werden, sollten Rauchwarnmelder regelmäßig überprüft werden.

Es wird empfohlen, Rauchwarnmelder mindestens einmal im Jahr auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Es sollte auch überprüft werden, ob die Batterie noch ausreichend Leistung hat oder ob eine Störung vorliegt.

Wenn Rauchwarnmelder während Renovierungsarbeiten, Sanierungen oder längerem Leerstand der Wohnung vorübergehend nicht benötigt werden, sollten sie ordnungsgemäß außer Betrieb genommen werden. Bei Modellen mit austauschbaren Batterien sollten diese entfernt werden. Rauchwarnmelder mit fest eingebauten Zehn-Jahres-Batterien haben in der Regel eine Möglichkeit zur dauerhaften Deaktivierung. Diese sollte genutzt werden, wenn das Gerät nicht mehr verwendet wird.

Dadurch können Fehlalarme und unnötige Einsätze vermieden werden. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass Rauchwarnmelder dort zuverlässig schützen, wo sie wirklich benötigt werden.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24