Kein Ausschlafen nach den Weinheimer Kerwenächten für die Freiwillige Feuerwehr. Die Einsatzkräfte wurden frühmorgens alarmiert und übernahmen Brandsicherheitswachen und Sicherheitsaufgaben.
Feuerwehr Weinheim im Einsatz

Weinheim (ost)
Nach den Festtagen gab es für die freiwilligen Feuerwehrleute der Feuerwehr Weinheim am Samstag und Sonntag keine Möglichkeit zum Ausschlafen. An beiden Tagen des Festwochenendes wurden die Einsatzkräfte bereits am frühen Morgen von der Leitstelle Rhein-Neckar alarmiert. Neben den regulären Feuerwehreinsätzen übernahmen die ehrenamtlichen Kräfte auch die erforderlichen Brandsicherheitswachen und weitere Sicherheitsaufgaben rund um die Weinheimer Kerwe.
Am Samstag löste ein privater Rauchwarnmelder aus
Die Alarmierung erfolgte am Samstag gegen 7:30 Uhr. In einem Gebäude der Firma Freudenberg in der Albert-Ludwig-Grimm-Straße hatte ein privater Rauchwarnmelder ausgelöst. Die Abteilungen Stadt und Lützelsachsen-Hohensachsen wurden zur Einsatzstelle entsandt. Da es sich um ein Gebäude außerhalb des Werksgeländes handelte, wurde die Unterstützung der Weinheimer Feuerwehr durch die Werkfeuerwehr angefordert.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass kein Brand vorlag. Der Rauchwarnmelder hatte aufgrund einer niedrigen Batterieladung ausgelöst. Die Polizei hatte das Gerät bereits entfernt, weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht erforderlich.
Am Sonntag kam der Brandgeruch von außen
Am Sonntagmorgen gegen 8 Uhr folgte der nächste Einsatz. Zunächst wurde Brandgeruch in einem Mehrparteienhaus gemeldet. Die Abteilungen Stadt und Sulzbach rückten gemeinsam aus. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass der Geruch nicht aus einem Wohngebäude stammte, sondern von einem benachbarten Gartengrundstück.
Gemeinsam mit der Polizei verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zu dem verschlossenen Grundstück, wo der Grundstückseigentümer ein Feuer in einem alten Holzofen entzündet hatte. Das feuchte Brennholz verursachte eine starke Rauchentwicklung, jedoch war keine Brandbekämpfung durch die Feuerwehr erforderlich.
Quelle: Presseportal








