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Feuerwehrhaus Unterensingen: Großbrand und Nachlöscharbeiten

Die Einsatzmaßnahmen nach dem Großbrand im Feuerwehrhaus Unterensingen wurden erfolgreich abgeschlossen. Eine Brandwache blieb bis kurz nach 6:00 Uhr an der Einsatzstelle.

Foto: Feuerwehr
Foto: Presseportal.de

Esslingen (ost)

Letzte Pressemitteilung: Großbrand im Feuerwehrhaus Unterensingen – Nachlöscharbeiten beendet (Stand 16.06.2026, 19 Uhr)

Nach dem Brand im Feuerwehrhaus Unterensingen konnten die Einsatzmaßnahmen in der Nacht und am nächsten Tag weitgehend abgeschlossen werden. Nachdem es am Montagabend (15.06.2026) zu einem Großbrand im Feuerwehrhaus Unterensingen kam, gab die Feuerwehr in der Nacht um 0:19 Uhr das „Feuer aus“ bekannt. Anschließend blieb eine Brandwache bis kurz nach 6:00 Uhr an der Einsatzstelle, um mögliche Glutnester zu überwachen. Danach wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Am Dienstagmorgen gegen 11:30 Uhr wurde erneut ein Löschfahrzeug zur Einsatzstelle gerufen, nachdem im Giebelbereich des Gebäudes kleine Flammen aufgetaucht waren. Unter Atemschutz wurden zunächst Kleinlöschgeräte eingesetzt. Zur weiteren Öffnung des Daches wurde zusätzlich eine Drehleiter angefordert und ein handgeführtes Löschrohr wurde eingesetzt. Die Flammen konnten schnell gelöscht werden. Um 13:30 Uhr wurde die Einsatzstelle erneut an die Polizei übergeben. Damit sind die Maßnahmen der Feuerwehr vorerst abgeschlossen.

„Auch nach einem vermeintlichen ‚Feuer aus‘ sind Nachkontrollen und konsequentes Vorgehen entscheidend, um ein größeres Wiederaufflammen zu verhindern“, erklärte Pressesprecher Carsten Zander.

URSPRÜNGLICHE MELDUNG vom 15.06.2026 / 22:30 Uhr:

Großbrand im Feuerwehrhaus Unterensingen – Einsatz dauert an (Stand 22:30 Uhr)

Ein Feuer im Feuerwehrhaus Unterensingen hat am Montagabend einen Großeinsatz ausgelöst. Rund 140 Einsatzkräfte sind vor Ort, das Gebäude und mehrere Fahrzeuge fielen den Flammen zum Opfer.

Am Montagabend kurz nach 18:30 Uhr wurde die Feuerwehr Unterensingen durch einen Brandmelderalarm im eigenen Feuerwehrhaus alarmiert. Kommandant Jens Entzminger erkannte bereits auf der Anfahrt die Schwere der Situation und ließ sofort weitere Kräfte nachalarmieren.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte kam es zu Explosionen im Gebäude. Zwei Personen eines angrenzenden Getränkemarktes wurden vorsorglich evakuiert. Die ersten Kräfte leiteten sofort eine Riegelstellung ein, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Ein Innenangriff war aufgrund der Lage zunächst nicht möglich.

Im weiteren Verlauf übernahm Kreisbrandmeister Guido Kenner die Einsatzleitung. Das Dach des 2001 eingeweihten und 2018 erweiterten Feuerwehrhauses wurde über zwei Drehleitern geöffnet, um eine gezielte Brandbekämpfung zu ermöglichen. Insgesamt kamen 9 Löschrohre zum Einsatz, 2 davon über Drehleitern. Die Wasserversorgung wurde über drei Tragkraftspritzen vom nahegelegenen Neckar sichergestellt.

Trotz des massiven Brandes konnten größere Schäden an umliegenden Gebäuden verhindert werden. Nur ein Transporter wurde leicht beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden. Das Feuerwehrhaus mit fünf Fahrzeugboxen sowie mehrere Fahrzeuge – darunter zwei Löschfahrzeuge, ein Gerätewagen Logistik, ein Mannschaftstransportwagen sowie ein erst wenige Monate altes Mittleres Löschfahrzeug – und das Inventar und die Einsatzkleidung wurden jedoch vollständig zerstört.

Zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen war auch eine Drohneneinheit der Polizei im Einsatz. Über die Warn-App NINA wurde die Bevölkerung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Im Einsatz sind rund 140 Feuerwehrleute aus den umliegenden Städten und Gemeinden Wernau, Oberboihingen, Köngen, Wendlingen, Kirchheim unter Teck und Nürtingen. Das Deutsche Rote Kreuz ist mit fünf Fahrzeugen und rund 30 Helfern, darunter Einheiten der psychosozialen Notfallversorgung, vor Ort. Das DRK sorgte auch für die Verpflegung der Einsatzkräfte.

Neben Bezirksbrandmeister Adrian Wibel verschafften sich auch Landrat Marcel Musolf sowie Bürgermeister Robin Schmitt ein Bild von der Lage. Die Löscharbeiten werden sich noch über mehrere Stunden hinziehen.

„Gemeinsam mit dem Kreisbrandmeister werden wir in den nächsten Tagen Lösungen für Unterensingen erarbeiten“, erklärte Landrat Musolf vor Ort.

Quelle: Presseportal

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